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Getränke: Alcopops berauschen den Getränkemarkt

Fruchtig-süß mit einem Schuss Wodka oder Rum ist das Erfolgsrezept im Markt der Alkoholmischgetränke: Smirnoff Ice und Bacardi Rigo waren 2002 die Shooting Stars im Segment der Alcopops.

Die Shooting-Stars der Alkoholmischgetränke heißen Smirnoff Ice oder Bacardi Rigo und gehören zur Gruppe der "Alcopops". Auch seit Jahresbeginn glänzen die pfandfreien Drinks in der Flasche (Ready-to-Drink) wieder mit zweistelligen Wachstumsraten. An Tankstellen und in Szenebars sind die Getränke ein Renner. Dies trifft nicht zuletzt Deutschlands Brauereien. Wegen des Dosenpfands ist der Bierabsatz seit Januar um 10 Prozent eingebrochen. Nun wollen die Brauer mit neuen Bier-Mixgetränken die Spirituosenabfüller herausfordern.

Brauereien wollen mitmischen

Denn die anfangs so erfolgreichen Bier-Cola-Mischungen können inzwischen dem Wachstumstempo von Bacardi und Smirnoff nicht mehr folgen. Allein Smirnoff verkaufte in den zurückliegenden 12 Monaten in Deutschland fast 100 Millionen Flaschen. Damit kommt der Wodka-Mix im Ready-to-Drink-Bereich auf einen Marktanteil von knapp 36 Prozent, berichtet der US-Spirituosenriese Diageo.

Keine Grenzen mehr für neue Kreationen

Aus Branchenkreisen ist nun zu hören, dass mehrere große deutsche Brauereien testweise Bier mit exotischen Zutaten und hochprozentigem Alkohol verrührten. Bei den Geschmacksrichtungen seien der Fantasie keine Grenzen gesetzt. So könnte der Gerstensaft beispielsweise mit Wodka oder Likören abgefüllt werden. Die Brauer suchten händeringend nach neuen, lukrativen Absatzmärkten.

Basteln an Bier-Cocktails

"Jeder hofft, irgendwann einen Geschmackscoup zu landen", beschreibt Veltins-Sprecher Ulrich Biene die Aufbruchstimmung in der Branche. Veltins arbeitet "an unterschiedlichsten Weiterentwicklungen von Mischgetränken". Zum Tag des deutschen Bieres im April hatte die viertgrößte Privatbrauerei einen würzigen Bier-Cocktail (intern: Veltins Spice) verkosten lassen.

Lifestyle-Werbung trifft Zielgruppe

So wie den Sauerländern schmeckt der gesamten Bierbranche nicht, dass die Schnapsbrenner mit ihren nicht gerade billigen Alcopops starke Gewinnmargen realisieren. Dank frecher Lifestyle-Werbung sind besonders jüngere Konsumenten bereit, für die leicht alkoholischen Drinks tief ins Portemonnaie zu greifen.

Wettbewerbsvorteil Pfandfreiheit...

Aber nicht alle Brauer wollen in den Markt einsteigen. Die Stuttgarter Hofbräu hält den Alcopops-Trend für überzogen: "Wir pflegen lieber unsere Marken rund ums Bier." Tatsächlich könnte ein gravierender Wettbewerbsvorteil von Bacardi & Co., die Pfandfreiheit, bald fallen.

...könnte bald fallen

"Wenn der Bundesrat im Oktober der Dosenpfand-Novelle in der jetzigen Form zustimmt, wird auch für die Alcopops ein Pfand fällig", sagt der Vorstand des Bundesverbands des Getränkefachgroßhandels, Günther Guder.

Mitnahmegeschäft wäre rückgängig

Vom Pfand bislang verschont avancierten die Alcopops gerade im Mitnahmegeschäft vieler Tankstellen zur Nummer eins. Kauften Jugendliche früher auf dem Weg zur Party einen Sechserpack Bier, sind es heute die Flaschendrinks.

Drinks für die MTV-Generation

Bacardi-Chef Angel Torres macht keinen Hehl daraus, mit dem Rum-Limetten-Soda-Mix Rigo bewusst die MTV-Generation an die Weltmarke binden zu wollen: "Wir zielen auf junge Leute, die gerade alt genug sind, Alkohol trinken zu dürfen", sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Junge Mädchen lieben den Geschmack

Solche Töne vernehmen Verbraucherschützer mit Argwohn. "Besonders die jungen Mädchen fahren auf die Alcopops ab. Durch den süß-fruchtigen Geschmack merken sie gar nicht, wie ihnen der Alkohol zu Kopf steigt", kritisiert die Ernährungsberaterin Heidi Schworm von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg die verführerischen Mixturen. In der Schweiz haben die Behörden die Notbremse gezogen: Aus Jugendschutzgründen soll künftig auf Alcopops eine Sondersteuer erhoben werden.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(