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Heathrow: Die Normalität nach dem Chaos

Nach den wilden Streiks auf dem Londoner Flughafen Heathrow hat sich der Flugbetrieb weitgehend normalisiert. Doch diese kurze Arbeitsniederlegung könnte Europas drittgrößte Fluggesellschaft mehrere Millionen Pfund kosten.

British Airways findet wieder langsam zum normalen Flugbetrieb zurück. Wie die Fluggesellschaft mitteilte, konnten zwei Tage nach Ende des spektakulären Streiks am Flughafen Heathrow wieder 95 Prozent der geplanten Flüge abgewickelt werden. Es warteten nur noch 600 Passagiere in Hotels auf ihre Flüge, hieß es. Alle Reisenden von abgesagten Flügen seien inzwischen auf neue gebucht worden. British Airways erklärte weiter, die Kurzstreckenflüge sollten am Dienstag wieder alle planmäßig laufen, bei den Langstreckenflügen werde es etwas länger dauern. Die Zahl der in Heathrow liegen gebliebenen Gepäckstücke sei von 30.000 auf 10.000 reduziert worden. Höchste Priorität bleibe aber, "unsere Passagiere so schnell wie möglich zu ihren Zielen zu bringen", sagte BA-Sprecherin Pam Simpson.

Mit kostenlosen Getränken, Zeitungen und Snacks bemühten sich BA-Mitarbeiter, die Wartenden bei Laune zu halten. Für die Kinder wurde ein Unterhaltungsprogramm organisiert. Während des 24-stündigen Streiks von Donnerstag- bis Freitagnachmittag waren mehrere hundert Flüge ausgefallen, die Reisepläne von weltweit 110.000 Fluggästen wurden zunichte gemacht. Nur ein kleiner Teil der Passagiere konnte sofort auf eine andere Gesellschaft ausweichen. Doch auch am Sonntag saßen immer noch Passagiere in Heathrow fest. Seit Tagen campieren sie in Zelten im Flughafengebäude. Einige mussten sich Kleidung kaufen, weil ihre Koffer unauffindbar waren.

Viele erbost über die Streikenden

Als Grund für die neuerlichen Ausfälle am Wochenende gab BA an, dass sich nach dem Streik 100 Flugzeuge mitsamt ihren Besatzungen am falschen Ort befänden. Einige Reisende nahmen es mit Humor. "Bislang war es eher komisch", sagte Janet Booth, deren Flug nach Abu Dhabi am Samstag gestrichen wurde. "Aber fragen Sie uns in vier Stunden noch mal." Andere Reisende schimpften auf die Streikteilnehmer: "Wie können diese Leute öffentliche Dienste in dieser Weise zum Erliegen bringen? Sie sind eine Plage", sagte Fluggast Peter Mohr.

Der unangekündigte Streik von Gepäckarbeitern und Abfertigungspersonal traf BA mitten auf dem Höhepunkt der Reisesaison. Hintergrund der Arbeitsniederlegungen war die Entlassung von mehreren hundert Angestellten durch den Caterer Gate Gourmet, der die Mahlzeiten für British-Airways-Flüge zubereitet. Die BA-Mitarbeiter traten nach einem Aufruf der Gewerkschaften aus Solidarität mit den Gate-Gourmet-Angestellten in Streik. Der Caterer nahm am Freitagnachmittag unter Vermittlung der Schlichtungsbehörde ACAS Verhandlungen mit der Transportgewerkschaft auf.

Schlichtungsgespräche mit der Catering-Firma

"Es laufen ziemlich harte Verhandlungen", sagte ein Sprecher der Dachgewerkschaft TGWU, die im Namen der Gourmet-Angestellten verhandelt. Es werde wohl auch mit dem Management von BA gesprochen, um schnellere Fortschritte zu erzielen. Die Gewerkschaften wollen die Wiedereinstellung aller entlassenen Gourmet-Mitarbeiter erreichen, die Firma will dagegen nur einige wieder auf die Gehaltsliste nehmen. Weder die TGWU nach BA sagten, ob es bei einem Scheitern der Gespräche zu neuen Streiks kommen würde. Analysten zufolge könnte die Arbeitsniederlegung Europas drittgrößte Fluggesellschaft mehrere Millionen Pfund kosten. BA teilte mit, es sei noch zu früh, um die Kosten abzuschätzen.

AP, Reuters / AP / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(