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Fastfood-Kettte KFC plant Hunderte neue Filialen in Deutschland

KFC-Filiale in London
Aktuell gibt es 163 KFC-Filialen in Deutschland
© Ben Stansall / AFP
Der Fastfood-Markt ist seit Jahren hart umkämpft. Kentucky Fried Chicken will sich nun mit Hunderten neuen Filialen in Deutschland durchsetzen. Doch die KFC-Konkurrenz schläft nicht.

In den nächsten Jahren soll es das Hähnchen-Fastfood von Kentucky Fried Chicken (KFC) an deutlich mehr Standorten in Deutschland geben. Die Fastfood-Kette gab am Freitag in Düsseldorf bekannt, die Zahl ihrer Restaurants verdreifachen zu wollen. Demnach soll es in fünf bis sieben Jahren insgesamt 500 Filialen im Bundesgebiet geben. Aktuell sind es 163. 

Die Nachfrage nach gebratenen Hähnchen zog 2017 an - der Umsatz von KFC Deutschland kletterte den Angaben zufolge um zehn Prozent auf 243,7 Millionen Euro. Der Zuwachs lag nicht nur an Restaurants, die schon im vergangenen Jahr neu eröffnet wurden, sondern auch an besseren Geschäften auf bestehender Fläche. Angaben zum Gewinn wurden nicht gemacht. Durch den Restaurantnetz-Ausbau soll eine Milliarde Euro Umsatz gemacht werden.

Nach KFC: Auch Burger King will expandieren

Fastfood ist ein umkämpfter Markt. Anbieter stehen nicht nur untereinander im Wettbewerb, sondern auch mit anderen Snackanbietern vom Backshop bis zum Pizzastand. Hinzu kommt der Boom für Essenslieferungen. Dennoch setzen auch direkte KFC-Konkurrenten auf Expansion: Burger King will bis Ende 2023 von derzeit etwa 700 Restaurants auf 1000 in Deutschland zulegen. Mit großem Abstand Marktführer ist McDonald's, die Firma hat hierzulande derzeit fast 1500 Restaurants.

KFC gehört zum amerikanischen Systemgastronomie-Konzern "Yum! Brands". Dessen Sitz ist im US-Bundesstaat Kentucky. Zu ihm gehört auch die Kette Pizza Hut.

fri DPA

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