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Konjunkturbarometer: Wachstumsdelle statt Abschwung

Teilentwarnung für die deutsche Konjunktur: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat in seinem Konjunkturbarometer für das erste Quartal 2008 ein leicht positives Wachstum vorausgesagt. Robust würden sich vor allem das Produzierende Gewerbe und die Bauwirtschaft entwickeln.

Der deutschen Wirtschaft droht nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) trotz einer Wachstumsdelle zu Jahresbeginn vorerst kein Abschwung. Im laufenden ersten Quartal 2008 zeichne sich beim Bruttoinlandsprodukt ein Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal ab, teilten die Berliner Forscher mit im aktuellen Konjunkturbarometer mit. Sie bestätigten damit eine Berechnung von Mitte Januar. Insgesamt sei die Volkswirtschaft in "einem ruhigeren konjunkturellen Fahrwasser", sagte DIW-Experte Stefan Kooths. Trotz der Turbulenzen in Teilen der Finanzwirtschaft sei aber "für den weiteren Verlauf des Jahres keine reelle Rezessionsgefahr in Sicht".

Die konjunkturelle Situation im Februar sei "alles in allem etwas günstiger" als im Januar, erläuterte das DIW. Dies gelte etwa für das produzierende Gewerbe und den Bau. Bei Auto-Neuzulassungen zeige sich nach längerer Durststrecke wieder ein Lichtblick.

Eine schwächere Wachstumsdynamik gebe es dagegen unter anderem beim Einzelhandel. Robuster präsentiere sich das Produzierende Gewerbe, das sich ohne die Bauwirtschaft mit plus 0,4 Prozent sogar stärker entwickle als die Gesamtwirtschaft.

Lio/ DPA/ Reuters / DPA / Reuters
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