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Konservierungsstoffe in Kosmetika EU verbietet gefährliche Stoffe in Kinder-Cremes

Brüssel verbessert den Schutz für Kinder: Drei Konservierungsstoffe in Cremes für den Windelbereich werden verboten. Auch andere Stoffe sollen nur eingeschränkt in Hautcremes zur Verwendung kommen.

Zum Schutz besonders von Kleinkindern schränkt die EU den Einsatz von drei Konservierungsstoffen in Kosmetikprodukten ein. Die beiden Stoffe Propylparaben und Butylparaben dürfen ab Mitte April nicht mehr in Kosmetika enthalten sein, die zum Eincremen im Windelbereich bei Kindern unter drei Jahren gedacht sind, wie die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte.

Das Verbot wurde ausgesprochen, da die Aufnahme der Stoffe durch den Körper bei Hautreizungen und aufgrund des dichten Verschlusses durch die Windel höher sein kann als an anderen Körperstellen. Für andere Produkte wird die erlaubte Höchstkonzentration der beiden Stoffe gesenkt.

Risiko von Hautallergien soll gesenkt werden

Zudem verbietet die EU-Kommission, dass die Mittel Methylchloroisothiazolinon und Methylisothiazolinon gemischt werden in Mitteln wie Hautcremes, die sich nicht abspülen lassen. Dadurch soll das Risiko von Hautallergien gesenkt werden. Dieses Verbot gilt für Produkte, die ab Mitte Juli in den Handel kommen. In anderen Produkten wie Shampoos und Duschgels dürfen die beiden Stoffe in einer geringen Konzentration weiter verwendet werden.

Konservierungsstoffe sorgen dafür, dass sich Kosmetikprodukte lange halten und nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen. Durch die Stoffe kann aber etwa auch das Risiko von Allergien bestehen. Den jetzigen Beschlüssen liegt eine Risikobewertung des unabhängigen Wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit zugrunde.

mka/AFP AFP

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