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Milliardendeal am Handymarkt: Telefónica zieht an Telekom und Vodafone vorbei

E-Plus-Kunden zahlen ihre Rechnungen künftig an Telefónica. Die holländische KPN hat ihre deutsche Tochter an den multinationalen Konzern verkauft, der so hierzulande zum Mobilfunk-Marktführer wird.

Der multinational operierende spanische Mobilfunkanbieter Telefónica mit seiner deutschen Tochter O2 übernimmt vom niederländischen Telekomkonzern KPN dessen deutsche Tochter E-Plus. Damit schließen sich die Nummer drei und vier auf dem deutschen Markt zusammen. Wie KPN am Dienstag mitteilte, zahlt Telefónica Deutschland dafür 5 Milliarden Euro sowie 17,6 Prozent an eigenen Aktien.

Falls die Übernahme wie geplant über die Bühne geht, entsteht ein neuer Marktführer mit mehr als 40 Millionen Handy-Kunden. Von dem Schulterschluss versprechen sich die beteiligten Unternehmen Kostenersparnisse zwischen 5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro. Sowohl von den Aktionären als auch von den Regulierungsbehörden muss der Deal aber noch abgesegnet werden. Nach Abschluss der Transaktion wird es in Deutschland zusammen mit T-Mobile und Vodafone nur noch drei Mobilfunker mit eigenem Netz geben. Gerade der Unterhalt eines Netzes ist sehr teuer, so dass hier ein erhebliches Sparpontenzial existiert.

Unter den Mobilfunkanbietern in Deutschland hat nach Angaben der Bundesnetzagentur von Juni die Telekom-Tochter T-Mobile mit 36,6 Millionen Kunden die Nase vorn. Danach folgen Vodafone mit 33,9 Millionen, E-Plus mit 23,4 Millionen und schließlich O2 mit 19,3 Millionen Kunden.

dho/AFP/Reuters / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.