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Öffentlicher Dienst: Angestellte setzen Warnstreiks in NRW und Schleswig-Holstein fort

In Schleswig-Holstein und NRW haben am Dienstagmorgen viele Angestellte des Öffentlichen Dienstes mit den angekündigten Warnstreiks begonnen.

Mit Protesten und Arbeitsniederlegungen haben die Gewerkschaften am Dienstag ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder fortgesetzt. Nachdem am gestrigen Montag rund 2500 Beschäftigte in Hessen und im Saarland in den Ausstand getreten waren, hat sich der Protest am zweiten Tag nach in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein verlagert. An den Streiks beteiligen sich unter anderen Mitarbeiter von Autobahn- und Straßenmeistereien, Universitäten und Fachhochschulen, Unikliniken, Gerichten und Schulen.

Mit den Protesten wollen die Gewerkschaften in der bisher ergebnislosen Tarifrunde den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. DGB-Gewerkschaften und Beamtenbund wollen Gehaltserhöhungen im Gesamtvolumen von fünf Prozent durchsetzen. Die angestrebte Erhöhung setzt sich aus einem Sockelbetrag von monatlich 50 Euro und zusätzlich drei Prozent linearer Anhebung der Gehälter zusammen. Die Gewerkschaften streben außerdem die erstmalige tarifliche Eingruppierung von angestellten Lehrern und eine Übernahmegarantie für Auszubildende an.

jwi/DPA/Reuters / DPA / Reuters