Arbeitsniederlegung

Artikel zu: Arbeitsniederlegung

Am BER finden am Mittwoch keine Flüge statt

Verdi-Warnstreik legt Flughafen BER am Mittwoch lahm

Wegen eines Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi steht der Flughafen BER am Mittwoch nahezu still. Infolge der Arbeitsniederlegungen sind nach Angaben der Betreibergesellschaft FBB "keine regulären Flüge am BER möglich". Passagiere sollen sich demnach "zu Umbuchungen und alternativen Reisemöglichkeiten" informieren.
RAI-Logo in Mailand

Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken

Weil dem Sportchef der öffentlich-rechtlichen italienischen Rundfunkanstalt RAI bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele einige peinliche Fehler unterlaufen sind, wollen Sportjournalisten des Senders in einen Streik treten. Die dreitägige Arbeitsniederlegung solle nach den derzeit in Italien stattfindenden Olympischen Spielen stattfinden, erklärte die Gewerkschaft der RAI-Sportjournalisten am Montag. Zudem wollten die Journalisten ihre Olympia-Beiträge nicht mehr mit ihren Namen versehen. In einer Erklärung war die Rede von der "schlimmsten Demütigung von RAI Sport".
Video: Warnstreiks an Unikliniken

Video Warnstreiks an Unikliniken

STORY: So wie hier in Köln sind bundesweit Ärzte an landeseigenen Unikliniken in den Warnstreik getreten. Zu dem Ausstand hatte der Marburger Bund aufgerufen. Die medizinische Versorgung aller Notfälle und dringlichen Fälle ist laut Ärztegewerkschaft gesichert. Bei planbaren Untersuchungen und nicht akuten Eingriffen könnte es aber zu Verschiebungen kommen, hieß es. Hintergrund des Ausstands sind die bisher ergebnislosen Tarifverhandlungen. Der Marburger Bund fordert 12,5 Prozent mehr Gehalt, sowie höhere Zuschläge für Regelarbeit in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen. Zudem soll die Zunahme von Schicht- und Wechselschichtarbeit begrenzt werden. "Wir streiken für bessere Arbeitsbedingungen im Sinne unserer Ärzteschaft im Sinne unserer Patienten. In den letzten Jahren haben wir sehr viel durch eigenes Engagement kompensieren können. Und jetzt möchten wir einfach, dass es wieder offiziell geradegerückt wird und wir bessere Arbeitsbedingungen bekommen." "Also ich selber hab jetzt gerade die letzten vier Tage jeweils 13 Stunden Schichten geschoben, hab jetzt heute dann frei und geh morgen dann wieder in den Schichtdienst und komme jetzt gerade von 52 Stunden und mache dann jetzt ab morgen dann wieder weiter." "Wir haben viele Dienste, wir bleiben viel länger. Wir arbeiten natürlich über die 42 Stunden, die ja ohnehin schon unsere Regelarbeitszeit ist darüber hinaus. Und da muss sich natürlich was verbessern, dass wir, wenn wir da sind, auch die Patientensicherheit gewährleisten können mit unserer Arbeit." Von den Arbeitsniederlegungen sind nach Einschätzung des Marburger Bundes insgesamt 23 Universitätskliniken und mehr als 20.000 Ärztinnen und Ärzte betroffen. In Köln startete am Dienstagmorgen ein Bus mit Krankenhauspersonal, das an der zentralen Kundgebung in Hannover teilnehmen wollte.