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Fallender Ölpreis: Präsident Maduro wirft USA "Öl-Krieg" gegen Venezuela vor

Der Ölpreis fällt zusehends. Venezuelas Präsident Nicolas Maduro sieht die Wirtschaft seines Landes in Gefahr - und gibt den USA die Schuld. Sie würden Venezuela mit einem "Öl-Krieg" zerstören wollen.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wittert einen von den USA angezettelten "Öl-Krieg" gegen sein Land

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wittert einen von den USA angezettelten "Öl-Krieg" gegen sein Land

Venezuelas linksgerichteter Präsident Nicolás Maduro hat den Vereinigten Staaten Preisdrückerei auf dem Energiemarkt vorgeworfen. Die USA überschwemmten den Markt mit billigem Öl, um der Wirtschaft in Venezuela und Russland zu schaden, sagte der Staatschef am Montag (Ortszeit).

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) venezolanischen Erdöls war von 95 US-Dollar im September auf zuletzt 48 Dollar (39,4 Euro) gefallen. Etwa 96 Prozent der Staatseinnahmen des Opec-Mitglieds stammen aus dieser Quelle. "Sie haben einen Krieg geplant, um Russland und Venezuela zu zerstören. Um uns zu rekolonisieren, unsere Unabhängigkeit und Revolution zu zerstören", sagte Maduro.

Dem stark vom Ölexport abhängigen südamerikanischen Land droht nach Einschätzung von Analysten in wenigen Monaten der Bankrott. Im März muss Venezuela rund eine Milliarde US-Dollar (etwa 815 Mio Euro) an Staatsanleihen zurückzahlen. Insgesamt werden 2015 mehr als 30 Milliarden Dollar an Zahlungen fällig.

kis/DPA / DPA