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Riester-Rente: Ran an die Zulage

Mittlerweile gibt es an die fünf Millionen Verträge für die Riester-Rente. Leider lassen sich viele die ihnen zustehende Zulage vom Staat entgehen: Sie versäumen schlicht den Antrag zu stellen.

Millionen Riester-Sparer verzichten nach Angaben der Stiftung Warentest auf ihre Fördergelder. Wie die Verbraucherschützer in der November-Ausgabe ihrer Zeitschrift "Test" berichten, gibt es mittlerweile rund 5 Millionen Verträge für die Riester-Rente. Doch der Zentralen Zulagenstelle liegen bisher nur 2 Millionen Anträge vor - und ohne Antrag gibt es auch keine Zulage.

Frist für Zulage 2002 läuft bald ab

"Die Zulage 2002 kann aber nur noch bis Ende 2004 beantragt werden. Wer dies bisher versäumt hat, sollte die Formulare von seinem Anbieter anfordern", empfiehlt die Stiftung Warentest. Eigentlich wird dem Versicherten dieser Zulagenantrag von seinem Anbieter automatisch zugeschickt, er muss ihn nur noch ausfüllen. Der jeweilige Anbieter kann auch mit der Vollmacht des Sparers die Anträge für die Folgejahre automatisch stellen.

Mit der vereinfachten Riester-Förderung genügt nämlich ab dem kommenden Jahr dann ein Antrag für die gesamte Förderlaufzeit. Das Problem: Nicht jede Bank wird diese Vereinfachung bereits zum Jahresanfang 2005 umgesetzt haben. Generell könne Anträge auch noch rückwirkend für ein Jahr gestellt werden, aber dabei entgehen dem Versicherten die Zinsen - und der Papierberg wird auch nicht kleiner, sondern muss nur später abgearbeitet werden.

Die Zulagenstelle ist unter der Service-Telefonnummer 0800-3331919 zum Nulltarif von Montag bis Donnerstag von 09.00 bis 19.30 Uhr sowie am Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr erreichbar.

spi