Rückzug Condor lässt Billigflieger-Fusion platzen


Condor wird sich nicht an der geplanten Fusion von drei Billigfliegern in Deutschland beteiligen. Das hat der Mutterkonzern von Condor, Thomas Cook, entschieden. Condor habe genügend Potenzial als eigenständiger Anbieter, hieß es aus der Unternehmenszentrale.

Die geplante Fusion der Fluggesellschaften Condor, Germanwings und Tuifly ist gescheitert. Die Condor-Mutter Thomas Cook teilte in Oberursel bei Frankfurt mit, man habe sich aus den Gesprächen über eine Zusammenlegung der drei Airlines zurückgezogen.

Damit ist nach monatelangem Ringen die Bildung einer Dreiergruppe vom Tisch. Condor soll nach Angaben von Thomas Cook nun selbstständig bleiben. "Condor ist ein starkes und profitables Unternehmen mit beträchtlichem Potenzial als eigenständiger Anbieter", hieß es in einer Mitteilung. Die Option einer Fusion habe sich als "nicht attraktiv" erwiesen.

Der Ferienflieger Condor gehört mehrheitlich dem zweitgrößten europäischen Tourismuskonzern Thomas Cook, eine Minderheit von rund 25 Prozent hält die Lufthansa. Der Billigflieger Germanwings gehört Eurowings, an der ebenfalls Lufthansa rund die Hälfte der Anteile besitzt. Tuifly ist Tochter des Tui-Konzerns und aus der Fusion von Hapag Lloyd und HLX entstanden.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker