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Smarte Erfindung: An diesen Parkbänken können Sie Ihr Handy laden

Im Park abhängen und dabei sein Handy laden - das geht jetzt in Boston: Die Stadt hat solarbetriebene Hightech-Parkbänke aufgestellt. Die Erfinderinnen wollen ihre Idee auch nach Deutschland bringen.

Von Daniel Bakir

In der Sonne sitzen und das Handy laden: Die ersten Soofas sind bereits installiert

In der Sonne sitzen und das Handy laden: Die ersten Soofas sind bereits installiert

Internetempfang haben wir mit unseren Handys mittlerweile fast überall: Wir daddeln in der U-Bahn, checken permanent E-Mails, whatsappen und lesen unterwegs die neuesten Nachrichten. Der Akku ist da oft schneller leer als wir "Steckdose" sagen können. Smartphone-Junkies dürften daher begeistert sein von der Erfindung, die gerade das Stadtbild von Boston erobert.

Drei deutsche Gründerinnen haben am Massachusetts Institute of Technology (MIT) smarte Parkbänke entwickelt, die unter anderem Handys aufladen können. Die ersten "Soofas", wie die Bänke heißen, sind bereits in öffentlichen Parks aufgestellt und in Betrieb. Sie generieren die Energie über Solarzellen und liefern neben Gratis-Strom fürs Handy auch ortsbasierte Daten wie Luftqualität und Geräuschpegel.

Die Informationen der einzelnen Soofas sollen bald online auf einer interaktiven Karte einsehbar sein (die Karte gibt es schon, die Live-Daten sind aber noch nicht online). So kann jeder Smartphonebesitzer beispielsweise live nachschauen, ob die Bank frei ist oder ob dort gerade die Sonne scheint.

Die Gründerinnen Sandra Richter, Nan Zhao und Jutta Friedrichs (von links) kommen aus Deutschland

Die Gründerinnen Sandra Richter, Nan Zhao und Jutta Friedrichs (von links) kommen aus Deutschland

Die klugen Köpfe hinter der Erfindung kommen aus Deutschland. Nan Zhao studierte in Aachen Elektrotechnik, Designerin Jutta Friedrichs und Marketing-Expertin Sandra Richter besuchten die Universität der Künste in Berlin. Ihre Mission sei es, Städte, Universitäten und Unternehmen für die mobile Generation zu updaten, schreiben die Gründerinnen auf ihrer Seite soofa.co.

Wenn das Projekt in Boston ein Erfolg wird, könnten die Hightech-Bänke demnächst auch die deutsche Heimat erobern. "Wir wollen nach Deutschland damit, na klar!", sagt Gründerin Sandra Richter dem stern.

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