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Sterbende Gattung: Auslaufmodell Kaufhaus

Für Branchenexperten hat das klassische Kaufhaus in Deutschland ausgedient, der Trend geht zum Erlebnis-Shopping in großen Luxus- und Konsumtempeln. Für die bestehenden Kaufhäuser bedeutet dies: Ein neues Geschäftsmodell muss her.

Kaufhäuser sind in Deutschland schon lange nicht mehr wirklich in Mode. Kamen die Warenhäuser 1974 noch auf einen Marktanteil von 13 Prozent, waren es zuletzt deutlich unter vier Prozent. Kleinere Anbieter sind vom Markt verschwunden, großen Konzernen wie Metro (Kaufhof) und KarstadtQuelle bereiteten die Häuser lange große Sorgen. "Diese Gattung ist eine sterbende Gattung, wenn das Geschäftsmodell nicht dramatisch geändert wird", sagte Peter Wolf, Chef der Karstadt Warenhaus GmbH, in München. Mit neuen Konzepten und Investitionen wollen die Anbieter den Trend umkehren.

Die Branche befindet sich im radikalen Umbruch. KarstadtQuelle verkaufte jüngst 74 kleinere Häuser an die britischen Investoren Hilco und Dawnay Day. Diese haben die Häuser zum 1. März in Hertie umbenannt und wollen 55 Millionen Euro in die Modernisierung stecken. Er gehe davon aus, dass "ein starker Betreiber auf diesem Markt Geld verdienen kann", sagte Luke Bridgeman von Dawnay Day. Branchenbeobachter sind gespannt, ob die neuen Betreiber mehr Erfolg haben mit den Häusern mit einer Verkaufsfläche von meist nur 3000 bis 8000 Quadratmetern. Bei den Standorten handle es sich nicht um größere Konsumtempel in den Innenstädten, sondern mehr um Kaufhäuser mit "Nahversorgungscharakter", sagte Vorbesitzer Wolf.

Gerüchte über Kaufhaus-Bündnis

Auch bei Metro wird immer wieder über Veränderungen spekuliert. Im vergangenen Jahr steigerten die Kaufhäuser zwar den Umsatz leicht - gerade das "Galeria Kaufhof"-Konzept gilt in der Branche als durchaus erfolgreich. Doch das Geld verdient Metro vor allem mit den Metro-Abholmärkten und den Elektronikketten Saturn und Media Markt. Daher gibt es unter anderem immer wieder Spekulationen über ein Bündnis von Kaufhof und Karstadt - falls dies kartellrechtlich möglich wäre. Karstadt-Chef Wolf, der auch im KarstadtQuelle-Vorstand sitzt, sagte dazu nur: "Dieses Thema ist ein Gerücht." Es sei zu vermuten, dass die Spekulationen aus dem Metro-Konzern heraus kämen, schließlich habe der ja einen anderen strategischen Schwerpunkt mit seinen Cash&Carry-Märkten.

Allerdings sind auch im KarstadtQuelle-Konzern die Warenhäuser nicht mehr das zentrale Geschäft. Mit der vor kurzem verkündeten Übernahme des britischen Reiseanbieters MyTravel wird KarstadtQuelle in erster Linie ein Touristikkonzern. Auf diese Sparte entfallen künftig fast 60 Prozent der Umsätze. Wolf fürchtet aber nicht, dass die traditionellen Warenhäuser künftig zu kurz kommen könnten. In der Sanierungsphase bei KarstadtQuelle seien viele Investitionen zurückgestellt worden, räumte er ein. "Jetzt wollen wir aus der Defensive in die Offensive gehen." Schon im vergangenen Jahr sei es gelungen, auch dank steigender Marktanteile, das operative Ergebnis mehr als zu verdoppeln. Ziel sei es, dass die einzelnen Warenhäuser künftig ihre Investitionen aus dem eigenen Cashflow finanzieren können.

Karstadt setzt auf Luxus

Auch bei Karstadt räumt man ein, dass die Branche an ihrer schwierigen Lage durchaus selbst schuld ist. Zu lang hätten in den Warenhäusern die Waren im Mittelpunkt gestanden - und nicht die Kunden, sagte Wolf. In der Zeit, als es dem Konzern nicht so gut ging, sei der Service vernachlässigt worden. Karstadt setzt nun zum einen auf eine neue Premium-Gruppe. Neben dem KaDeWe in Berlin und dem Alsterhaus in Hamburg wird künftig auch der Oberpollinger in München in diese Luxusklasse aufgenommen.

Nächstes Jahr kommt ein Haus an der Zeil in Frankfurt dazu, mittelfristig sind acht bis zehn Premiumhäuser geplant. In den übrigen 90 so genannten Boulevard-Häusern setzt Karstadt künftig unter anderem auf so genannte "Themeninszenierungen". Monatlich soll ein Motto in den Häusern dominieren, zum Auftakt heißt es: "Die Stadt wird exotisch." Asiatisches Flair mit Palmen und exotischen Modetrends soll die Kunden in die Kaufhäuser locken.

Axel Höpner/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(