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stern-Umfrage zum VW-Skandal: Jeder zweite fürchtet Image-Schaden für gesamte deutsche Industrie

"Made in Germany" stand lange für Zuverlässigkeit und Qualität. Doch die Hälfte der Deutschen glaubt, dass der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen dieses positive Image ramponieren könnte.

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace protestieren mit Pinocchio-Figuren am Tor Sandkamp vom VW Werk in Wolfsburg

Volkswagen hat Betrug im großen Stil zugegeben - der Image-Schaden könnte auf die gesamte deutsche Industrie abfärben

Die Hälfte der Deutschen glaubt, dass durch den Skandal um manipulierte Abgaswerte nicht nur das Image des VW-Konzerns ramponiert ist, sondern das Ansehen der ganzen deutschen Industrie Schaden nimmt. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage für den stern.

Während 45 Prozent der Befragten meinen, unter der Betrugsaffäre um die manipulierten Dieselautos litten nur die Marken des VW-Konzerns, befürchten 50 Prozent, dass sie auch negative Folgen für die ganze deutsche Industrie und das Gütesiegel "Made in Germany" hat. Dieser Auffassung sind vor allem die Älteren – 58 Prozent der über 60-Jährigen und 52 Prozent der 45- bis 59-Jährigen – sowie 57 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss und 52 Prozent der Ostdeutschen.

Dagegen denken 54 Prozent der 30- bis 44-Jährigen und 50 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, dass der Image-Schaden nur auf den VW-Konzern beschränkt bleibt und nicht die gesamte deutsche Industrie in Mitleidenschaft zieht.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 24. und 25. September 2015 im Auftrag des Magazins stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. An 100 Prozent fehlende Angaben: weiß nicht. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.



wm/stern
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.