Nach einem Gespräch mit Wirtschaftsverbänden hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf die möglichen Folgen des Iran-Kriegs für die deutsche Wirtschaft hingewiesen. Der Konflikt bedeute "eine weitere Herausforderung für die Konjunktur und auch für die Wirtschaft in Deutschland und in Europa", sagte Merz am Freitag auf der Internationalen Handwerksmesse in München. "Wenn der Konflikt zeitlich begrenzt bleibt, dürfte sich die Auswirkung in Grenzen halten", fügte er aber hinzu.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unternimmt am Freitagmittag einen Rundgang auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Vor dem Rundgang nimmt Merz um 12.00 Uhr am traditionellen Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft mit den Präsidenten wichtiger Wirtschaftsverbände teil. Ein Statement zu dem Gespräch ist nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Handwerks ZDH im Anschluss des Rundgangs geplant.
Das jährliche Treffen von Kanzler und Wirtschaftsverbänden in München hat schon eine längere Tradition. Für Friedrich Merz ist es jedoch eine Premiere. Und das in angespannten Zeiten.
Fünf Minuten Argumente: Robert Habeck hat auf einer Podiumsdiskussion mit Markus Söder auf dessen Kernenergie-Forderung mit vielen Fakten reagiert. "Schlagabtausch um Atomkraft entlarvt CSU-Populismus", titelte eine Zeitung.