Landgericht Braunschweig

Artikel zu: Landgericht Braunschweig

Hundert-Euro-Scheine

Justizbeamter veruntreut hunderttausende Euro: Haftstrafe in Niedersachsen

Wegen der Veruntreuung von mehreren hunderttausend Euro aus öffentlichen Kassen ist ein Justizbeamter in Niedersachsen zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Braunschweig sprach den 42-Jährigen einer Sprecherin zufolge am Donnerstag wegen Untreue in 499 Fällen schuldig. Zudem muss er die illegal erlangten knapp 862.000 Euro zurückzahlen.
Justitia

Schlafende Ehefrau angezündet: Lebenslange Haft für 50-Jährigen in Braunschweig

Weil er seine schlafende Ehefrau mit Brandbeschleuniger angezündet und getötet haben soll, ist ein 50-Jähriger vom Landgericht Braunschweig zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Zudem stellte es die besondere Schwere der Schuld fest.
Auto mit Christian B. vor Justizvollzugsanstalt

Deutscher Verdächtiger in Fall Maddie ist frei - muss aber Fußfessel tragen

Nach mehreren Jahren in Haft ist der deutsche Verdächtige im Fall des 2007 in Portugal verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann wieder frei. Nach Verbüßung einer Gefängnisstrafe wegen Vergewaltigung wurde Christian B. am Mittwoch planmäßig aus der Justizvollzugsanstalt im niedersächsischen Sehnde entlassen, wie Sprecher des Gefängnisses und der Staatsanwaltschaft Braunschweig bestätigten. Laut Staatsanwaltschaft trägt der 48-Jährige aber eine elektronische Fußfessel zur Aufenthaltsbestimmung.
Christian B. vor Gericht

Haftentlassungstermin von deutschem Verdächtigen in Fall Maddie steht an

Nach der Verbüßung einer mehrjährigen Gefängnisstrafe steht die Entlassung des deutschen Verdächtigen im Fall des 2007 in Portugal verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann an. Laut Staatsanwaltschaft Braunschweig gilt der Mittwoch als Stichtag, eine Entlassung an einem anderen Tag gilt allgemein aber als möglich. Offizielle Angaben dazu gibt es unter Verweis auf den Daten- und Persönlichkeitsschutz nicht. Einzelheiten der Entlassung sind daher unklar.