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So viele Kunden wie nie wechselten 2024 Strom- oder Gaslieferanten

So viele Privathaushalte wie nie haben im vergangenen Jahr den Strom- oder Gasanbieter gewechselt. Ihre Zahl habe 2024 "neue Höchststände erreicht", teilte die Bundesnetzagentur in Bonn am Montag mit. Rund 7,1 Millionen Stromkunden suchten sich demnach einen anderen Lieferanten, 18 Prozent mehr als 2023. Bei Gaskunden stieg die Zahl der Wechsler um 22 Prozent auf 2,2 Millionen.
Video: Netzagentur - Weiterbetrieb von Nord Stream 1 nach Wartung offen

Video Netzagentur - Weiterbetrieb von Nord Stream 1 nach Wartung offen

STORY: HINWEIS: DIESEN BEITRAG ERHALTEN SIE OHNE SPRECHERTEXT. O-TON KLAUS MÜLLER, PRÄSIDENT DER BUNDESNETZAGENTUR: "Deutschland bekommt weiterhin Gas, dankenswerterweise aus Norwegen über die Flüssiggas-Terminals in Belgien und Holland. Es fließt nach wie vor Gas nach Deutschland. Richtig ist aber, dass Nord Stream 1 abgeschaltet ist aufgrund der Wartungsarbeiten. Das wussten wir. Und in zehn Tagen ungefähr wissen wir, ob dort auch weiter Gas kommen wird. (...) Was natürlich am Ende der Wartung passiert, das kann momentan kein Mensch sagen. Ist es eine Wartung, die nach zehn Tagen vorbei ist oder schon früher oder später? Das müssen wir leider abwarten. Ich gehe auch nicht davon aus, dass wir das viel früher mitbekommen als am Tag vorher."
Video: Netzagentur setzt Zertifizierung für Nord Stream 2 vorläufig aus

Video Netzagentur setzt Zertifizierung für Nord Stream 2 vorläufig aus

Rückschlag für die Betreiber der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2: Die Bundesnetzagentur hat ihr Verfahren zur Zertifizierung der Röhre vorläufig ausgesetzt. Das teilte der Regulierer am Dienstag mit. Ohne eine Zertifizierung darf die Leitung nicht in Betrieb genommen werden. Die Bundesnetzagentur sei nach eingehender Prüfung der Unterlagen für die Pipeline zu dem Ergebnis gelangt, dass eine Zertifizierung eines Betreibers nur dann in Betracht komme, wenn dieser in einer Rechtsform nach deutschem Recht organisiert sei, teilte der Regulierer zur Begründung mit. Die Nord Stream 2 AG mit Sitz in der Schweiz wolle nun eine Tochtergesellschaft nach deutschem Recht nur für den deutschen Teil der Leitung gründen. Das Zertifizierungsverfahren bleibe so lange ausgesetzt, bis die Übertragung von Vermögenswerten auf die Tochtergesellschaft abgeschlossen und die Bundesnetzagentur in der Lage sei, die neu vorgelegten Unterlagen der Tochtergesellschaft zu prüfen. Die rund 1200 Kilometer lange Doppelröhre der Nord Stream 2 AG ist fertiggestellt, aber noch nicht in Betrieb. Sie soll Gas von Russland nach Deutschland und in weitere Länder transportieren.