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Unternehmenskultur: Einige Ideen der New Economy überleben

In Zeiten des Börsenbooms hatten Mitarbeiter der New Economy nicht nur ein sattes Gehalt, sondern sind auch mit zahlreichen Extras belohnt worden. Einige der Ideen überleben nun in der "Old Economy".

Gemeinsames Frühstück am Morgen, einen mobilen Masseur in der Mittagspause und abends eine Party. Tischtennis oder Kicker im Konferenzraum waren so selbstverständlich wie flache Hierarchien und Aktienoptionsprogramme. «Man braucht das, wenn man 14 bis 16 Stunden vor dem Rechner sitzt», erinnert sich eBay-Sprecher Joachim Guentert an die Job-Beigaben der Internet-Gründerzeit.

Mitarbeiter entdeckten Privatleben

Heute wollen viele Unternehmen von der bunten Arbeitskultur der New Economy nichts mehr wissen und orientieren sich lieber an der traditionellen Arbeitswelt der «Old Economy». «In der Start-up-Phase waren die Mitarbeiter Pioniere, die im Büro gelebt haben. Heute sind sie Arbeitnehmer mit Privatleben», sagt Guentert. «Der Masseur kommt immer noch, aber die Mitarbeiter zahlen ihn selbst.»

Das Beste beider Welten

«Wir picken die Rosinen aus der New und der Old Economy heraus», sagt Matthias Peter, Geschäftsführer des Internet-Reiseanbieters travelchannel.de. Die Innovationsfreude der jungen Mitarbeiter werde mit den Steuerungsmechanismen der Old Economy kombiniert. «Wir wollen den Mitarbeitern ermöglichen, ihre Kreativität auszuleben». Aber die Wirtschaftlichkeit habe Priorität. «Wir machen nichts nur darum, weil es Spaß macht. Schließlich wollen wir noch einige Jahre bestehen.»

Einiges von den jungen Wilden abgeschaut

Während die überlebenden Start-ups mittlerweile von der alten Wirtschaft Grundlegendes gelernt haben, haben sich auch manche Traditionsunternehmen Ideen von den Gründern abgeschaut. «Die Gesundheitsförderung und der Gedanke an das Wohlbefinden der Mitarbeiter wurden durch die New Economy erst richtig populär», sagt die Hamburger Diplom-Psychologin Katharina Griese. Zuvor waren es vor allem Großkonzerne, die sich auch für die sozialen Belange ihrer Mitarbeiter engagierten: Sie unterhielten Fitness-Studios und Sportclubs oder unterstützten Selbsthilfegruppen.

Teamgedanke hat auch Schattenseiten

Eine positive Grundstimmung während der Arbeit ist für alle Beteiligten angenehmer, sagt Griese. «Dahinter steht aber auch ein knallhart funktionaler Gedanke: Mitarbeiter, die sich wohlfühlen, bringen mehr Leistung.» Der viel gepriesene Teamgedanke habe jedoch seine Schattenseiten. Er gaukele die Gleichheit der Mitarbeiter vor. Spätestens bei der Gewinnverteilung entstehe eine Schieflage. «Dann sind nicht mehr alle gleich, denn die einen bekommen ihr Gehalt und die anderen sind am Gewinn beteiligt.» Und trotz familiärer Stimmung könne der eigene Job bei der nächsten Umstrukturierung schon zur Disposition stehen.

Überlebende pflegen die Relikte

Dennoch bleibt gerade der Teamgeist eines der wichtigsten Überbleibsel aus den wilden Gründerjahren. Die Überlebenden pflegen die Relikte. In der Zentrale der baden-württembergischen Software-Schmiede Caatoosee arbeitet der Chef im gemeinsamen Großraumbüro. Beim Hamburger Internetdienstleister SinnerSchrader gibt es trotz düsterer Bilanzen für alle Mitarbeiter jeden Tag ein Gratis-Frühstück mit frischen Brötchen. Sprecher Mark Pohlmann sagt: «Das gibt uns die Möglichkeit zu informellen Absprachen in angenehmerer Atmosphäre.»

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(