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US-Finanzhilfe: Chrysler erhält vier Milliarden Dollar

Der angeschlagene US-Autobauer Chrysler hat von der amerikanischen Regierung einen Notkredit über vier Milliarden Dollar erhalten. Das Geld soll für die Umstrukturierung des Konzerns eingesetzt werden. Auch dem Konkurrenten GM sind vier Milliarden Dollar gewährt worden.

Der US-Autokonzern Chrysler hat seine erste Finanzspritze in Höhe von vier Milliarden Dollar bekommen. Am Samstag bestätigte der Autohersteller in Detroit (Michigan), dass der Kredit des US-Finanzministeriums eingegangen sei. "Dieses Geld erlaubt dem Konzern, sich umzustrukturieren, während wir unser Ziel verfolgen, Benzin sparende, hoch qualifizierte Autos und Lastwagen zu entwickeln, die die Kunden auch annehmen", erklärte Chrysler-Chef Robert Nardelli.

Chrysler hat sich seiner Mindestbargeldreserve von 2,5 Milliarden Dollar angenähert, die das Unternehmen für seinen laufenden Betrieb benötigt. Zulieferer fordern inzwischen eine Barzahlung bei Lieferung. Washington hatte den Autoherstellern Chrysler und GM am 19. Dezember Kredite über insgesamt 17,4 Milliarden Dollar zugesagt.

Bereits am Mittwoch hatte die Opel-Mutter General Motors die ersten vier Milliarden Dollar aus einem 13,4 Milliarden Dollar umfassenden staatlichen Rettungs-Paket erhalten. Washington hatte den angeschlagenen Autoherstellern Mitte Dezember die Finanzspritzen zugesagt. Ihnen drohte andernfalls die Pleite.

DPA/Reuters / DPA / Reuters
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