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185 Restaurants weltweit: Restaurantkette Vapiano geht mit hoher Bewertung an die Börse

Die Restaurantkette Vapiano ist am Dienstag an der Börse gestartet. Der Börsengang spülte dem Unternehmen eine beachtliche Summe in die Kasse.

Ein Restaurant der Kette Vapiano am Potsdamer Platz in Berlin

Vapiano Restaurants findet man mittlerweile in 31 Ländern, seinen Ursprung hat die Kette in Hamburg

Die Restaurantkette Vapiano hat den Schritt an die Börse gewagt: Die erste Notierung lag am Dienstagmorgen bei 23,96 Euro. Vapiano hatte die Anteilsscheine zu 23 Euro pro Stück ausgegeben - und damit eher am unteren Ende der zuvor festgesetzten Spanne von 21 bis 27 Euro.

Der Börsengang spülte 184 Millionen Euro in die Kasse, wovon brutto 85 Millionen Euro dem Unternehmen selbst zufließen. Der Rest geht an die Alteigentümer, darunter Firmengründer Gregor Gerlach. Er hatte Vapiano vor 15 Jahren in Hamburg gestartet. Mittlerweile betreibt die Pizza- und Pastakette 185 Restaurants in 31 Ländern rund um den Globus. Mit den Einnahmen aus den Aktienverkäufen soll insbesondere das internationale Wachstum angekurbelt werden.

Vapiano will 552 Millionen Euro wert sein

Ein knappes Drittel der Anteile liegt nach dem Börsengang bei neuen Besitzern, wenn die sogenannte Mehrzuteilungsoption im Markt verbleibt. Zum Emissionspreis ist Vapiano insgesamt 553 Millionen Euro wert. Die Aktie wird im regulierten Markt der Frankfurter Börse gehandelt. Damit hat sie die Möglichkeit, in einen Index der Dax-Familie aufzusteigen.

sve / DPA
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