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Statistisches Bundesamt: Weniger Menschen in Zeitarbeit oder Minijobs

Die Zahl atypischer Beschäftigungen ist weiterhin leicht rückläufig. Dennoch lebt jeder fünfte Arbeitnehmer von Zeitarbeit, Teilzeit oder Minijobs. Überwiegend sind Frauen betroffen.

Die Anzahl der Menschen die in Minijobs tätig sind, ist ebenso gesunken wie bei befristeten Stellen oder Zeitarbeit. Allerdings gibt es leicht mehr Arbeitsverhältnisse in Teilzeit.

Die Anzahl der Menschen die in Minijobs tätig sind, ist ebenso gesunken wie bei befristeten Stellen oder Zeitarbeit. Allerdings gibt es leicht mehr Arbeitsverhältnisse in Teilzeit.

Minijobs und Zeitarbeit sind in Deutschland weiter rückläufig. Die Zahl der sogenannten atypisch Beschäftigten sank 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 71.000 auf 7,64 Millionen. Damit setzte sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch der bereits 2012 beobachtete Rückgang fort. Der Anteil dieser Beschäftigungsgruppe an allen Erwerbstätigen verringerte sich nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker binnen Jahresfrist leicht von 21,7 Prozent auf 21,4 Prozent.

Der größte Anteil an dem Rückgang geht auf das Konto befristeter Arbeitsverträge: Im vergangenen Jahr hatten 116.000 Arbeitnehmer weniger einen befristeten Vertrag als im Jahr zuvor (minus 4,4 Prozent). Rückgänge gab es auch bei Zeitarbeit (minus 5,3 Prozent) und geringfügiger Beschäftigung (minus 1,8 Prozent). Dagegen erhöhte sich die Zahl der Teilzeitbeschäftigten mit bis zu 20 Wochenstunden leicht um 0,6 Prozent.

Vor allem Frauen finden sich oft in solchen Beschäftigungsverhältnissen: Während nur 11,7 Prozent der erwerbstätigen Männer atypisch beschäftigt waren, lag der Anteil bei den Frauen bei 32,5 Prozent.

ono/DPA / DPA
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