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Abzocke mit Instagram-Star: Wie dieser Berliner Pilot von Liebes-Betrügern missbraucht wird

Pilot Patrick Biedenkapp begeistert mit seinen Fotos Hunderttausende Follower - und kämpft gegen Betrüger, die den Berliner für ihre Fakeprofile missbrauchen.

Als "pilotpatrick" postet der 30-Jährige auf Instagram

Als "pilotpatrick" postet der 30-Jährige auf Instagram

Patrick Biedenkapp ist ein Typ, auf den die Frauen fliegen. Der Berliner jettet nicht nur als Pilot um die Welt, sondern hat sich mit seinen Fotos in den sozialen Netzwerken eine beachtliche Anhängerschaft aufgebaut. Rund 300.000 Fans folgen ihm auf Instagram und Facebook. Biedenkapp postet Selfies aus dem Cockpit und aus Paris, London oder Venedig. Auch Schnappschüsse, die ihn halbnackt im Pool zeigen, sind immer mal wieder dabei. Mit bezahlten Werbepostings verdient der 30-Jährige laut Gründerszene bis zu 2000 Euro je Posting. Auf seinem privaten Blog gibt er weitere Einblicke in sein Leben.

Doch dass der gutaussehende Pilot im Netz gut ankommt, haben auch Betrüger für sich entdeckt. Sie klauen Biedenkapps Bilder, um damit Fake-Profile aufzusetzen. Mit diesen versuchen die Betrüger anschließend, leichtgläubigen Opfern Geld aus der Tasche zu ziehen. "Immer wieder schreiben mich Frauen an und wollen Summen von bis zu 2000 Euro von mir zurück", berichtet Biedenkapp der Gründerszene. Bis zu 15 solcher Nachrichten bekomme er mittlerweile am Tag. Biedenkapp fürchtet nicht nur um seine Reputation, sondern auch möglichen juristischen Ärger.

Verschiedene Betrugsmaschen

Um mit den Fake-Profilen Geld zu ergaunern, nutzen die Kriminellen verschiedene Maschen: Mal versprechen die Betrüger Frauen die große Liebe und pumpen sie anschließend um Geld an, die sie für eine Reise zur Umworbenen bräuchten. In anderen Fällen versprechen sie im Namen des Piloten, ihr Opfer gegen Bezahlung durch das Auswahlverfahren für die Pilotenausbildung zu schleusen.

Wenn Biedenkapp solche Fake-Profile entdeckt, meldet er sie und dringt auf Löschung - ein mühsamer Kampf, denn nicht immer kommt das Portal seinen Bitten nach. Aktuell ist auf Instagram beispielsweise ein Fake-Profil mit dem Namen "pilotjohnpatrick" online. Das echte Profil lautet aber "pilotpatrick". 

Pilotin
bak
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.