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Verdienst-Check: Was verdienen eigentlich Piloten?

Ihre Ausbildung ist teuer und aufwendig, der Job anstrengend und belastend - dafür sollen Piloten aber auch fürstlich bezahlt werden. Doch stimmt das? Was verdient denn ein Pilot?

Pilot im Cockpit

Diese Piloten setzen gerade zum Landeanflug an

Dass man zum Fliegen geboren wird, will die nicht so stehen lassen. Ganz falsch sei es zwar nicht - wer Pilot werden will, braucht eine gewisse Leidenschaft. Doch tatsächlich benötigen angehende Piloten weniger Träumerei und vielmehr knallharte Disziplin. Vielleicht trägt auch das zum Mythos des Berufspiloten bei, denn der Arbeitsplatz an den Schalthebeln über den Wolken ist immer noch einer dieser Sehnsuchtsjobs: Piloten genießen nicht nur hohes Ansehen, sondern sollen auch ein üppiges Gehalt verdienen.

Doch stimmt das auch? Tatsächlich unterscheiden sich die Gehälter stark. British Airways zahlt als Einstiegsgehalt rund 77.000 Euro. Im laufe des Berufsleben können Piloten bis zu 181.000 Euro verdienen, so das Portal "Gehaltsreporter". Bei Ryanair sind es maximal 85.000 Euro Jahresgehalt.

Verdienst-Check Was verdient eigentlich ein Pilot?

Lufthansa zahlte hohe Gehälter an Piloten

Piloten der Lufthansa gehören zu den Einkommensgewinnern. Sie steigen nach der Ausbildung mit durchschnittlich rund 65.000 Euro als Kopilot ins Cockpit. Durch Zulagen sind jährlich bis zu 73.000 Euro drin. Als Kapitän fängt man mit rund 110.000 Euro pro Jahr an. In der Spitze sind Gehälter von 250.000 Euro (und teilweise sogar noch mehr) drin. Das Durchschnittseinkommen der Lufthansa-Piloten liegt bei rund 181.000 Euro im Jahr. Ähnlich gut zahlt Air France KLM mit einem Spitzengehalt von bis zu 230.000 Euro.

Allerdings müssen Lufthansa-Piloten ihre teure Ausbildung selbst zahlen, kündigte die Lufthansa im Mai 2016 an. Die Kosten dafür sind hoch, rund 100.000 Euro kostet die Ausbildungsphase. Auch wenn sich von dem hohen Gehalt sicherlich auch die Ausbildung bezahlen lässt, sollten sich Interessierte kein falsches Bild vom Pilotenjob machen. Auch nach der Ausbildung ist es gut möglich, dass frisch gebackene Piloten ein bis zwei Jahre auf Jobsuche sind. "Fliegen ist bisweilen ein knochenharter Job, der psychische Belastbarkeit und physische Höchstleistung fordert. Deshalb sind unsere Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber und an die Qualität der Ausbildung sehr hoch", schreibt die Lufthansa selbst über den Beruf.

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