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Arbeitszeit und Wirtschaftswunder: "Samstags gehört Vati mir": Wie die 5-Tage-Woche Realität wurde

Nach dem Krieg wurden nur noch acht Stunden pro Tag gearbeitet - allerdings konsequent an sechs Tagen in der Woche. Die Wirtschaft brummte. Doch der Wunsch nach einer 5-Tage-Woche wurde lauter.

Der VW-Käfer wurde schnell zum Symbol des Wirtschaftswunders. Foto von 1952.

Der VW-Käfer wurde schnell zum Symbol des Wirtschaftswunders. Foto von 1952.

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Nach dem Zweiten Weltkrieg standen die Zeichen in Deutschland schnell auf Aufschwung: Ab 1950 legte die Industrie wieder richtig los. Und das hatte Auswirkungen auf die Arbeiter. 1948 arbeiteten sie durchschnittlich schon über 42 Stunden, zwei Jahre später bereits 48 Stunden pro Woche - und teilweise sogar noch mehr. Gerade in der Produktion, bei den Autobauern oder in den Stahlwerken, wurden Überstunden geschrubbt. Zwar hatten die Alliierten den Acht-Stunden-Tag festgesetzt. Doch das bei einer Arbeitswoche mit sechs Arbeitstagen. Lediglich der Sonntag war frei.

Anfangs war das für die Arbeiter in Ordnung. Sie wollten Geld verdienen. Die Gewerkschaften setzen sich in den Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs für höhere Löhne ein - und drückten die Forderungen durch. Das war auch politisch so gewollt: Lieber ein bissen mehr verdienen als weniger zu schuften, so lautete auch die Devise von  Ludwig Erhardt, dem "Vater des Wirtschaftswunders". Doch mit steigendem Wohlstand in der Bevölkerung wurde der Ruf nach mehr Freizeit laut. Denn der Aufschwung im land war körperlich hart. Kohlebergbau, Stahlwerke, Automobile - der Grundstein für den Ruf zur Exportnation Deutschland wurde damals mit harter körperlicher Arbeit, mit Lärm, Schmutz und Maloche gelegt. Und Deutschland produzierte im großen Stil. 

Gewerkschaften fordern 40-Stunden-Woche

40 Stunden bei vollem Lohnausgleich, so lautete nun die Forderung der Gewerkschaft. Zu den Demonstrationen am 1. Mai 1954 zeigen die Plakate ein kleines Kind und den Slogan: "Samstags gehört Vati mir". Doch dieser Wunsch rief auch Kritiker hervor. So äußerte Heinrich Nordhoff, der Generaldirektor der VW-Werke die "Sorge": Sicher wäre ein freier Samstag für viele ein schönes Geschenk, aber für viele auch ein Fluch. Die meisten Menschen leben ohnehin auf der Flucht vor sich selbst. Ihnen wäre ein fehlender Arbeitstag kein Segen, sondern die Leere würde noch vergrößert. Und die trostlose Flachheit, mit der die meisten ihre freie Zeit vertrödeln, würde noch stärker zu Tage treten." 

Wohl eine kollossale Fehleinschätzung, denn tatsächlich hatten die Menschen sich zunächst - nach Kriegsende - in Arbeit gestürzt. "Der allerdings überraschend schnelle Aufstieg der deutschen Wirtschaft aus Schutt und Asche, der sich von Jahr zu Jahr in ruckartigen Steigerungen der Produktionszahlen und der Masseneinkommen auswies und nun auch in nahezu beängstigenden Zahlungsbilanzüberschüssen sichtbar wird, ist ja alles andere als ein Wunder, sondern die Folge der höchst realen Tatsache, daß wir arbeiten können. Es mehren sich sogar die Stimmen, die behaupten, daß wir in den letzten Jahren in dieser Hinsicht des Guten zuviel getan und über dem hastigen Wiederaufbau unserer äußeren Fassade anderes vergessen hätten, was auch zum Lebensglück gehört – daß uns also dieses Wirtschaftswunder, auf lange Sicht gesehen, doch recht teuer zu stehen gekommen ist", schreibt die "Zeit" im Jahr 1956. Nur Malochen? Nein, das reicht nicht mehr. Die Menschen wollen die Wochenenden im Schrebergarten sein, endlich mal Reisen, Zeit mit der Familie verbringen. 

Tatsächlich sind es bereits 1959 die Bergleute aus dem Steinkohlebergbau, die die 5-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich bekommen. 1960 bekommen Versicherungsangestellte die verkürzte Wochenarbeitszeit, ein Jahr später die Banker. Die Metallindustrie zieht erst 1967 nach.

Und: Die kürzere Arbeitszeit nützt am Ende sogar der Wirtschaft - denn die freie Zeit kurbelt den privaten Konsum kräftig an. Spiel- und Sportgeräte, Gartengeräte und neue Möbel für die Wohnung, ja sogar ein Auto für die vielen Ausflüge sorgen für weiteres Wirtschaftswachstum. 

Eine junge Frau sitzt lächelnd am Computer und hält sich mit der linken Hand einen Kugelschreiber an den Mund
kg
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(