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Gehalts-Check: Was verdient eigentlich ein Taxi-Fahrer?

Taxis sind aus Deutschlands Städten kaum wegzudenken. Rund um die Uhr befördern sie Fahrgäste von A nach B. Doch was verdienen die Taxifahrer eigentlich?

Taxi-Fahrer

Was verdienen Taxi-Fahrer?

Getty Images

Ob morgens um fünf Uhr oder am späten Abend: Taxis fahren immer. Für Gäste ist das praktisch - und mitunter ziemlich teuer. Düsseldorf ist Deutschlands teuerste Stadt beim Taxi fahren, hat das Kreditportal Vexcash herausgefunden. Auch in Hamburg wird es vergleichsweise richtig teuer. Günstiger ist es in Dortmund und Bonn. Doch was kommt von diesem Betrag beim Taxifahrer an? Was verdient ein Taxifahrer in Deutschland?

Eine Anfrage von der Partei Die Linke im Bundestag aus dem vergangenen Jahr zeigt: Von den rund 39.000 Taxifahrern verdienen viele unterhalb der Niedriglohnschwelle von 2056 Euro (brutto) im Monat. Die Daten stammen von der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahr 2015. Die Hälfte aller Fahrer verdient 1503 Euro oder noch weniger im Monat. Auch für Taxifahrer gilt der Mindestlohn von aktuell 8,84 Euro pro Stunde. 

Der Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands, Michael Müller, sagte 2017 zur "DPA", dass Bezahlung nach dem Mindestlohn nicht "der Kracher" sei. Aber Provisionen würden die Lohnuntergrenze sichern. Außerdem kämen noch Trinkgelder von 10 bis 15 Euro pro Schicht dazu. 

Selbstständige Taxifahrer haben es schwer

Allerdings: Viele Taxifahrer sind nicht angestellt, sondern arbeiten selbstständig. Laut einem Bericht der "Zeit" gab es 2015 rund 3200 behördlich zugelassene Taxis in Hamburg. 1830 davon wurden von Einzelunternehmern gefahren, also von selbstständigen Taxifahrern. Die Zahl sinkt rapide, da sich der Job kaum noch lohnt. Auf einem Taxi-Blog schreibt ein Fahrer: "Mindestens 8,50 € pro Stunde sollte also jeder ehrliche Unternehmer, zumindest auf den Monat umgerechnet, bezahlen. Leider wird dies nicht überall wirklich eingehalten. Deutlich mehr als den Mindestlohn wird man zumindest in Berlin kaum verdienen, was es wenigstens recht einfach macht, den Verdienst zu berechnen. Leider, möchte man anmerken."

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kg
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.