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Verdienst-Check: Was verdient eigentlich ein Arzt in einer Klinik?

Vom Beinbruch bis zum Herzstillstand: Ärzte in Kliniken kämpfen für die Gesundheit der Menschen. Doch was verdient diese Berufsgruppe eigentlich?

Ärzte im OP

Ärzte bei einer Operation

Sie gelten als die Götter in weiß: Ärzte in Kliniken kümmern sich nicht nur um den Beinbruch, sondern führen komplizierte Operationen durch oder erforschen seltene Krankheiten. Dass Ärzte für ihre Tätigkeit nicht mit dem Mindestlohn abgespeist werden, ist klar. Doch verdienen die Mediziner in Kliniken wirklich so ein fürstliches Gehalt, wie gerne angenommen wird?

Für Ärzte, die in Krankenhäusern arbeiten, gibt es mehrere Tarifverträge. Zum einen den Tarifvertrag für kommunale Krankenhäuser (TV-Ärzte VKA) und den Tarifvertrag für Unikliniken (TV Ärzte TdL). Darüber hinaus gibt es noch Tarifverträge von privaten Klinikketten.

Das verdienen Assistenzärzte

Wer als Assistenzarzt in einem kommunalen Krankenhaus anfängt, bekommt rund 4500 Euro. Durch eine ausgehandelte Tariferhöhung werden Einstiegsärzte ab 2021 dann knapp 4700 Euro erhalten.Als Facharzt gibt es zum Einstieg rund 6000 Euro, ab 2021 werden es knapp 6200 Euro werden. Bei einem Universitätsklinikum starten die jungen Ärzte mit rund 4600 Euro pro Monat. Fachärzte bekommen knapp 6200 Euro.

Ein Oberarzt bekommt als Grundentgelt in der Stufe 1 rund 7450 Euro bei kommunalen Trägern, bei Uni-Kliniken sind 7650 Euro. Zusätzlich bekommen Klinikärzte noch Zuschläge für Wochenend- und Feiertagsdienste.

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Ärzte bei privaten Klinikketten

Bei Deutschlands größtem privatem Klinikbetreiber Helios gibt es einen eigenen Tarifvertrag. Dort bekommen Assistenzärzte rund 4600 Euro pro Monat. Nach einem Jahr steigt das Gehalt auf 4750 Euro. Fachärzte bekommen im ersten Jahr monatlich rund 5900 Euro, Oberärzte 7600 Euro. Helios sieht jährliche Gehaltssteigerungen vor

Allerdings ist es nach wie vor sehr schwierig, Arzt zu werden, denn um die Studienplätze kämpfen mehr als vier Mal so viele Bewerber. Das Medizinstudium dauert (mindestens) sechs Jahre inklusive praktischem Jahr. Damit ist man aber noch kein Arzt, erst mit dem erfolgreichen Abschluss des Staatsexamens kann man Assistenzarzt werden. Die Ausbildung zum Facharzt dauert im Anschluss rund fünf Jahre.

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