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Wirtschaftskrise: Mehr Firmen melden Insolvenz

Mehr Firmen pleite: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Jahr 2009 gestiegen. Die offenen Forderungen erreichten sogar einen Höchststand.

Die Zahl der Firmenpleiten ist im Krisenjahr 2009 erstmals seit Jahren wieder gestiegen. Die Amtsgerichte meldeten 2009 insgesamt 32.687 Unternehmensinsolvenzen, ein Anstieg um 11,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die offenen Forderungen erreichten dabei sogar einen Höchststand.

Die Zahl der Firmenpleiten war seit 2003 eigentlich rückläufig. Damals hatte sie mit 39.320 Fällen einen Höchststand erreicht. Trotz der niedrigeren Zahl von Insolvenzen erreichten die bei Gericht angemeldeten Forderungen der Gläubiger laut Statistischem Bundesamt 2009 mit rund 85 Milliarden Euro einen Rekordstand. Im Jahr davor waren es nur 33,5 Milliarden Euro.

Der Statistikbehörde zufolge resultiert der Spitzenwert des vergangenen Jahres aus den Insolvenzen "einiger wirtschaftlich bedeutender Unternehmen". 2009 war unter anderem der große Handelskonzern Arcandor mit seinen Töchtern Karstadt und Quelle in die Pleite gerutscht.

Zum Zeitpunkt der Insolvenzanträge waren 2009 den Angaben zufolge insgesamt 250.813 Menschen bei den betroffenen Firmen beschäftigt - das waren mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor (121.675). Die Zahlen sind in beiden Jahren aber mit großen Unsicherheiten behaftet, da den Gerichten in jeweils 16 Prozent aller der Insolvenzfälle keine Angaben zur Zahl der Beschäftigten vorlagen.

Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen in Deutschland stieg im vergangenen Jahr wieder. 101.102 Menschen waren 2009 betroffen, was einem Anstieg von 3,0 Prozent gegenüber 2008 entspricht. Im Jahr zuvor war die Zahl der Privatinsolvenzen erstmals seit Einführung der Insolvenzordnung 1999 gesunken - und zwar um 7,1 Prozent. Auch die Zahl der Menschen, die zuvor einer selbständigen Beschäftigung nachgingen, stieg 2009 um drei Prozent auf 24.634 Fälle. Sie haben genauso wie Verbraucher das Recht auf eine Res

AFP / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.