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Zu niedriger Aktienpreis: US-Regierung verschiebt Ausstieg bei der Citigroup

Die US-Regierung hat einen geplanten Verkauf von Citigroup-Anteilen wegen des niedrigen Aktienpreises abgeblasen. Nachdem die Bank bei einer Kapitalerhöhung nur 3,15 Dollar pro Aktie erzielen konnte, beschloss das Finanzministerium, seine Anteile lieber noch zu behalten.

Die US-Regierung hat einen geplanten Verkauf von Citigroup-Anteilen wegen des niedrigen Aktienpreises abgeblasen. Nachdem die Bank bei einer Kapitalerhöhung nur 3,15 Dollar pro Aktie erzielen konnte, beschloss das Finanzministerium, seine Anteile lieber noch zu behalten. Der US-Staat bekam im Zuge der milliardenschweren Hilfsmaßnahmen für den schwächelnden Bankkonzern eine Beteiligung von 34 Prozent.

Die Citigroup sammelte bei der Kapitalerhöhung 17 Milliarden Dollar ein, wie die Bank nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. Damit sollen Staatshilfen zurückgezahlt werden. Die Kapitalerhöhung war an der Wall Street kühl aufgenommen worden, weil die Branche an den Zukunftsaussichten des Bankgiganten zweifelt. Das Finanzministerium hatte für seine 7,7 Milliarden Aktien seinerzeit noch 3,25 Dollar pro Anteil gezahlt, hätte also bei einem Ausstieg jetzt mit einen Verlust rechnen müssen.

DPA / DPA
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