Ernährungskrise

Artikel zu: Ernährungskrise

IWF-Chefin Georgieva in Davos

Iran-Krieg: IWF-Chefin erwartet Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf

Infolge des Iran-Kriegs rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einer Ernährungskrise und nötigen Finanzhilfen von bis zu 50 Milliarden Dollar (rund 43 Milliarden Euro) für besonders bedürftige Länder. IWF-Chefin Kristalina Georgieva sagte am Donnerstag in Washington laut vorab verbreitetem Redetext, mindestens 45 Millionen Menschen seien dann voraussichtlich von Hunger betroffen. Die Nachfrage nach kurzfristigen IWF-Hilfen werde auf "zwischen 20 und 50 Milliarden US-Dollar steigen".
Video: Baerbock: "Kein Millimeter an Gesprächsbereitschaft" auf Seiten Russlands

Video Baerbock: "Kein Millimeter an Gesprächsbereitschaft" auf Seiten Russlands

STORY: Hinweis: Dieser Beitrag wird Ihnen ohne Sprechertext gesendet. O-TON ANNALENA BAERBOCK (GRÜNE), BUNDESAUSSENMINISTERIN "Dass die russische Regierung bei den Verhandlungen über die Getreideexporte die Vereinten Nationen nicht dabei haben will, dass der russische Außenminister einen großen Teil der Verhandlungen hier nicht im Raum, sondern außerhalb des Raumes verbracht hat, unterstreicht, dass es keinen Millimeter an Gesprächsbereitschaft der russischen Regierung derzeit gibt. Gerade bei der wichtigen Frage, wie wir diese weltweite Ernährungskrise in den Griff bekommen, war der russische Außenminister nicht anwesend. Daher gilt umso mehr, dass wir als führende Industriestaaten der G7 jetzt gemeinsam die Staaten des globalen Südens unterstützen." "Würden wir als Weltgemeinschaft jetzt die Augen vor dem Angriffskrieg der Russen gegenüber der Ukraine verschließen, wäre das auch ein fatales Signal an alle Länder dieser Welt, die kleiner sind, die einen größeren Nachbarn haben und keine Nacht mehr ruhig schlafen könnten, weil sie nicht wüssten, ob die Welt ihnen beistehen würde, wenn sie überfallen werden würden."