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Altersvorsorge: Privatrente mit Sicherheit und Rendite

Um privat für das Alter vorzusorgen, sollte nur für die Grundversorgung auf eine private Rentenversicherung gesetzt werden.

Um privat für das Alter vorzusorgen, sollte nur für die Grundversorgung auf eine private Rentenversicherung gesetzt werden. Für alle »Extras« ist es dagegen empfehlenswert, einen Fondsentnahmeplan abzuschließen, rät die von der Stiftung Warentest in Berlin herausgegebene Zeitschrift »Finanztest« (Ausgabe 5/2001).

Die Zeitschrift hatte insgesamt 63 so genannte private Rentenversicherungen gegen Einmalbetrag untersucht. Dabei wird zu Rentenbeginn eine große Summe in die Versicherung eingezahlt, die im Gegenzug ein lebenslanges Einkommen garantiert. Die Qualitätsbeurteilungen von »Finanztest« reichten dabei von »sehr gut« bis »mangelhaft«. Bewertet wurden sowohl die garantierte wie die prognostizierte Versicherungsleistung.

Demnach bietet die Versicherung zwar Sicherheit, gleichzeitig aber auch geringere Rendite-Chancen als Fondsentnahmepläne. Dazu haben Fondsentnahmepläne den Vorteil, dass das Kapital zur Verfügung steht - etwa für unvorhergesehene Ausgaben. Bei ungünstigem Börsenklima kann der Einzahlungsbetrag allerdings früher aufgebraucht sein als geplant, warnt die Zeitschrift. Als Grundversorgung ist daher laut Finaztest diese Anlageform nicht geeignet.