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Leistungsvergleich GKV: So finden Sie die beste Kasse

Weil alle gesetzlichen Krankenkassen den gleichen Beitrag erheben, kommt es bei der Wahl des Anbieters auf dessen Leistung an. Eine Checkliste soll das Abfragen der wesentlichen Punkte erleichtern.

Krankenkassenbeitrag

Momentan beträgt der Beitragssatz der gesetzliche Kassen 15,5 Prozent - im Sommer soll er auf 14,9 sinken

Seit der Einführung des Gesundheitsfonds müssen alle gesetzlichen Krankenkassen denselben Beitragssatz erheben. Viele Kassen versuchen daher im Wettbewerb um Kunden, mit Serviceleistungen zu punkten. Entlang einer Reihe von Kriterien - von guter Erreichbarkeit, Hilfe bei der Vermittlung von Arztterminen oder Kostenübernahme für Gesundheitskurse - können Sie nachfolgend überprüfen, ob Ihre Kasse genügend Service bietet.

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Wie gut ist Ihre Kasse erreichbar?

In der besten aller Welten bietet Ihnen die Krankenkasse Ihrer Wahl eine große Bandbreite von Beratungsleistungen. Diese umfassen Sprechstunden in der Geschäftsstelle vor Ort - und das auch abends oder am Samstag, um so Berufstätigen entgegen zu kommen.

Manche Krankenkassen bieten auch Hausbesuche von Außendienstmitarbeitern an, um ihre Kunden ausführlich und in gewohnter Umgebung zu beraten. Und während einige Kassen ihren Versicherten eine telefonische Beratung rund um die Uhr, sieben Tage die Woche anbieten, sind andere nur montags bis freitags zu bestimmten Zeiten erreichbar - was zumindest vielen Berufstätigen nicht hilft.

Außerdem organisieren manche Kassen für ihre Kunden Hausbesuche oder Spät- und Samstagssprechstunden bei kooperierenden Ärzten. Davon profitieren dann besonders Arbeitnehmer mit langen Arbeitszeiten.

Achten Sie auch darauf, ob Sie lange warten müssen, bevor Sie einen Berater erreichen, ob sich die Kassenmitarbeiter Zeit für Sie und Ihr Anliegen nehmen und ob Sie freundlich behandelt werden.

Wird Ihnen bei Problemen kompetent geholfen?

Versicherte können von ihrer Krankenkasse mehr erwarten als nur eine Beratung zu Tariffragen. So gehören heute zum Repertoire vieler Kassen die Beratung bei medizinischen Problemen und die Unterstützung bei vermuteten Behandlungsfehlern.

Wenn Sie auf eine individuelle und persönliche Betreuung Wert legen, achten Sie darauf, welche Kassen Ihnen feste Sachbearbeiter zur Seite stellen, die sich dann durchgehend um Ihren Fall kümmern.

Hilft die Kasse bei Arztterminen?

Für Versicherte, die zum Beispiel aufgrund von akuten Beschwerden umgehend eine Facharztbehandlung benötigen, bieten manche Krankenkassen eine besondere Serviceleistung an: Auf Wunsch vermitteln sie zeitnah einen Termin bei einem Experten in der Nähe.

Dazu sollte selbstverständlich auch die Hilfe bei der (Fach-)Arztsuche, zum Beispiel nach einem Umzug, gehören. Allerdings dürfen die Kassen keine konkreten Ärzte empfehlen.

Wie bekomme ich eine Pflegeberatung?

Seit dem 1. Januar 2009 ist die Pflegekasse Ihrer Krankenversicherung verpflichtet, Ihnen bei Bedarf eine Pflegeberatung anzubieten. Pflegeberater und - beraterinnen sind in der Regel Mitarbeiter der Pflegekassen, die über Wissen aus den Bereichen des Sozialrechts, der Pflege und der Sozialarbeit verfügen.

Sie helfen den Betroffenen und ihren Angehörigen bei der Organisation der Pflege, angefangen bei der Vermittlung von Pflegediensten und Haushaltshilfen bis hin zu der Auswahl von Pflegeheimen oder anderen Betreuungseinrichtungen. Manche Kassen haben dafür spezielle Hotlines eingerichtet. Fragen Sie nach, ob die Beratenden über spezielle Erfahrungen auf dem Gebiet der Pflege verfügen. Dies gibt Ihnen einen Anhaltspunkt, wie kompetent die Beratung ist.

Fühlen Sie sich von Ihrer Kasse gut informiert?

Ob Mitgliedermagazin, Broschüren über Arthrose, Ratgeber für werdende Eltern oder Merkblätter für die richtige Ernährung - viele Krankenkassen bieten heute ein umfangreiches Informationsangebot an. Das ist wichtig für jeden, der sich aktiv um die bestmögliche Gesundheitsversorgung bemüht.

Der Nutzen steht und fällt natürlich mit der Verständlichkeit der Informationen. Achten Sie auch darauf, wie und wo die Materialien erhältlich sind: Müssen sie bestellt werden, wie schnell werden sie geliefert und können sie auch bequem und schnell aus dem Internet heruntergeladen werden?

Kundenorientierte Krankenkassen nutzen das Internet als Plattform für Information und Kommunikation. Beispiele dafür sind interaktive Diätplaner und Extra-Services wie kostenlose Datenbankzugänge für Medikamenteninformationen, die für Mitglieder vieler Kassen kostenpflichtig sind.

Als besonderen Beratungsdienst im Internet bieten manche Krankenkassen so genannte Call-Back-Funktionen auf ihrer Website an. Über diese können Sie Ihrer Kasse mitteilen, wann Sie von ihr eine telefonische Beratung zu einem bestimmten Thema wünschen. Die Kasse ruft Sie dann zurück.

Anlaufstellen für Rat & Hilfe

Die Bundesregierung gibt die Broschüre "Bietet Ihre Krankenkasse genug Service?" heraus. Diese soll gesetzlich Versicherten eine Hilfestellung an die Hand geben, mit der sie dann ihre eigene Kasse auf bestimmte Leistungsmerkmale hin überprüfen und so die geeignetsten Angebote für sich persönlich herausfinden können.

Die Broschüre kann man beim Verbraucherzentrale Bundesverband herunterladen.

Wer seine Fragen lieber im persönlichen Gespräch beantwortet haben will, kann sich auch an das Bürgertelefon für allgemeine Fragen zur gesetzlichen Krankenversicherung wenden: 030/340606601.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(