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Das tückische Virus

Es ist still geworden um Aids. Vielleicht, weil neue Medikamente eine trügerische Sicherheit verbreiten. Dabei fehlt auch Jahrzehnte nach dem ersten Auftreten des Virus ein Heilmittel.

  Mehrere tausend Menschen stecken sich jedes Jahr in Deutschland mit HIV an

Mehrere tausend Menschen stecken sich jedes Jahr in Deutschland mit HIV an

Aids ist die Spätfolge eines Viren-Angriffs. Zunächst befällt das Humane Immunschwäche-Virus (HIV) die Zellen des Immunsystems, vermehrt sich in ihnen und zerstört sie. Damit ist der Körper nicht mehr gefeit gegen Ansteckungen, die er sonst gut wegstecken könnte. Schreitet dieser Prozess der HIV-Infektion voran, weil die Betroffenen nicht behandelt werden, entwickelt sich das Krankheitsbild der erworbenen Abwehrschwäche, auf Englisch: acquired immunodeficiency syndrome, also Aids. Von der Ansteckung bis zur Krankheit Aids dauert es etwa zehn Jahre.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einem Mittel, das die Viren im Körper vernichtet. Gelungen ist ihnen das bisher nicht. Wohl aber konnten sie Medikamente entwickeln, die die Virenmenge im Blut eindämmen. Für die Kranken heißt das: Mit dieser Behandlung hält ihr Abwehrsystem länger stand, schwere Infektionen werden um Jahre hinausgezögert.

In Deutschland leben nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts etwa 78.000 Menschen mit der tückischen Viruskrankheit, jährlich werden rund 3000 HIV-Neuinfektionen diagnostiziert. Angesteckt haben sich drei Viertel der Infizierten beim ungeschützten Sex mit Männern; ein Fünftel hat sich das Virus bei der heterosexuellen Liebe geholt. Sex ohne Kondom ist dabei immer noch das Hauptrisiko. Und wer die sexuelle Abwechslung liebt oder gerne Analsex hat, ist besonders gefährdet.

Beim Küssen kann nichts passieren

HI-Viren lieben es feucht. Sie können in allen Körperflüssigkeiten leben. Vor allem in der Samen- und Scheidenflüssigkeit und im Blut konzentrieren sie sich. Daher ist die Gefahr so groß, sich beim Sex anzustecken. Tränenflüssigkeit, Speichel, Schweiß, Urin und Kot dagegen transportieren keine Viren. Küssen ist daher im Prinzip ungefährlich. Es sei denn, beide Liebenden haben eine offene Wunde im Mund; dann können sie das Virus möglicherweise über das Blut austauschen.

Wenn die Erreger erst einmal eingetrocknet sind, auf dem Bettlaken oder anderswo, sind sie ungefährlich. Sobald sie jedoch wieder Flüssigkeit um sich haben, werden sie erneut munter. Viele Drogenabhängige wissen das nicht und riskieren eine Ansteckung, wenn sie Nadeln oder Spritzen gemeinsam benutzen. Aus diesem Grund sollten auch beim Piercen und Tätowieren sollten die Nadeln immer steril sein. HIV-infizierte Mütter stecken ihre Kinder an - während der Schwangerschaft, der Geburt und beim Stillen. Die Angst, sich bei einer Blutübertragung das Virus einzufangen, ist heute dagegen nahezu unbegründet: Die Blutbanken untersuchen Blutkonserven und Spender inzwischen sorgfältig. Wenn Sie hundertprozentige Sicherheit haben wollen, lassen Sie sich vor Ihrer Operation Ihr eigenes Blut für die Transfusion abnehmen.

Der lange Weg zur Krankheit Aids

Mal ist es eine Erkältung, mal macht die Haut Probleme, mal sind es Bauchschmerzen - eine HIV-Infektion kann sich erst einmal in ganz unspezifischen Symptomen äußern. Die Betroffenen erkennen sie daher nicht, Hautprobleme hat schließlich jeder einmal. Zehn Jahre etwa dauert diese Phase, in denen sich die Infizierten zwischendurch immer wieder völlig gesund fühlen. Doch die HI-Viren vermehren sich währenddessen weiter und zerstören die Immunzellen, wenn der Betroffene nicht behandelt wird.

Innerhalb der ersten zwei bis acht Wochen zeigt sich die HIV-Infektion durch Fieber, Kopf- und Halsschmerzen und geschwollenen Lymphknoten. Solche grippeähnlichen Symptome entwickeln drei Viertel derer, die sich angesteckt haben. Manche bekommen auch Hautausschlag. Nach ein bis zwei Wochen gehen die Unannehmlichkeiten zurück.

In dieser Zeit ist der HIV-Test noch negativ, der Arzt findet nichts im Blut. Nach drei bis zwölf Wochen aber haben sich so genannte Antikörper gebildet. Diese Eiweiße, die das HI-Virus abwehren, kann der Arzt im Blut erkennen. Die Gefahr, in dieser ersten Phase jemanden anzustecken, ist besonders groß, weil die Betroffenen sich ihrer Krankheit nicht bewusst sind.

Das Immunsystem wird schwächer

Monatelang oder sogar viele Jahre nach dieser ersten Phase merken die meisten Infizierten gar nichts. Manche haben lediglich wochen- oder monatelang geschwollene Lymphknoten; diese tun aber nicht weh. Nach und nach verschlimmert sich jedoch der Zustand: Nächtliches Schwitzen, Durchfall und wochenlanges Fieber sind Zeichen dafür, dass das HI-Virus das Immunsystem bereits schwer geschädigt hat. Die Menschen verlieren an Gewicht, leiden unter Herpes oder bekommen Tuberkulose. Trotzdem können sie zwischendurch aufatmen, fühlen sich gut und sind beschwerdefrei. Bis sie urplötzlich die nächste Infektion aufschreckt.

Wenn HIV-infizierte Menschen nicht behandelt werden, entwickelt sich meist die lebensbedrohliche Krankheit Aids. Das zerstörte Immunsystem kann dann Pilze, Bakterien und Viren nicht mehr abwehren. Die Folge: Lunge, Augen, Magen, Darm oder Nerven entzünden sich. In knapp 15 Prozent der Fälle entsteht Krebs: im Lymphgewebe, am Gebärmutterhals, an der Haut. Aidskranke Menschen sterben schließlich an diesen Krankheiten - nicht aber durch das Virus.

Bluttests bringen Gewissheit

Nach der Ansteckung mit dem HI-Virus bildet das Immunsystem sogenannte Antikörper. Diese Eiweißmoleküle sollen den Erreger bekämpfen. Sie lassen sich in der Regel drei bis zwölf Wochen nach der Ansteckung im Blut nachweisen. Ärzte machen daher einen Bluttest: Finden sie Antikörper gegen HIV, folgt ein zweiter Test. Kommt der zum gleichen Ergebnis, wird in einem dritten Schritt mit derselben Blutprobe ein so genannter Bestätigungstest durchgeführt. Erst wenn mit diesem aufwendigen Verfahren erneut Antikörper entdeckt werden, weiß der Arzt mit Sicherheit, dass sich das Virus im Körper eingenistet hat. Spätestens dann sollte der Betroffene frühere Sexualpartner informieren, damit sie sich auch untersuchen lassen.

Sie können einen Test auch anonym machen

In den meisten Gesundheitsämtern kann sich jeder, der möchte, vertraulich und kostenlos beraten und testen lassen - ohne Nennung des Namens. Nach acht bis zehn Tagen wird das Ergebnis bei einem weiteren Termin mitgeteilt. Wer lieber zu einem Arzt geht, sollte vorher klären, ob der Test dort anonym möglich ist und welche Kosten für Beratung und Blutuntersuchung anfallen.

Gesundheitsämter und Ärzte sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine HIV-Infektion dem Robert-Koch-Institut (RKI) zu melden. Dieses Institut ist eine Einrichtung der Bundesregierung zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere von Infektionskrankheiten. Betroffene brauchen sich aber keine Sorge zu machen: Das RKI erfährt nur die Ergebnisse der Laboruntersuchung, nicht aber die Namen.

Vor HIV-Heimtests wird gewarnt

Im Internet werden sogenannte HIV-Heimtests angeboten. Diese sind zwar in Deutschland nicht zugelassen, dürfen jedoch aus dem Ausland eingeführt werden. Das RKI und die Deutsche Aids-Hilfe warnen vor diesen Tests: Viele Menschen können nicht richtig damit umgehen und bekommen unter Umständen ein falsches Ergebnis des Bluttests. Finden sie etwas, sind sie mit ihrem Schrecken allein. Finden sie nichts, wiegen sie sich in Sicherheit - was fatale Folgen haben kann.

Medikamente mindern die Menge der Viren

Das eine umfassende Heilmittel gegen die Immunschwäche ist noch nicht gefunden. Wohl aber Medikamente, die verhindern, dass sich das Virus unentwegt weiter vermehrt. Bereits 1996 entwickelten Forscher so genannte antiretrovirale Wirkstoffe. Diese greifen in den Kreislauf der HIV-Vermehrung an unterschiedlichen Punkten ein. Miteinander kombiniert können diese Stoffe die Vermehrung des HI-Virus stoppen und die so genannte Viruslast senken. Die Zahl der Viren nimmt dann so ab, dass sie im günstigsten Fall im Blut nicht mehr nachweisbar sind. Gleichzeitig kann sich das Immunsystem selbst etwas erholen.

Trotzdem besteht die Gefahr, andere anzustecken. Denn vernichten lässt sich das HIV nicht, es bleibt im Blut und in verschiedenen Organen aktiv. Daher müssen Betroffene ein Leben lang Medikamente einnehmen, einen ganzen Mix davon. Mediziner nennen das Kombinationstherapie, oder genauer: hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART).

Jeder Wirkstoff greift an einer anderen Stelle an

Der Arzt verschreibt drei verschiedene Medikamente, die täglich engenommen werden müssen. Sie sind aus vier Wirkstoffklassen zusammengestellt, die an verschiedenen Stellen der Virusvermehrung im Blut ansetzen:

  • Wirkstoff 1, Entry Inhibitor, behindert bereits den Eintritt des HI-Virus in die Zelle.
  • Wirkstoff 2, Reverse-Transkriptase Inhibitor, kurz: RTI, hemmt die Anpassung der Erbinformationen des HIV an Ihre Erbinformationen.
  • Wirkstoff 3, Integrase Inhibitor, kurz: PI, sollen dafür sorgen, dass bereits angepasste Erbinformationen nicht in Ihre Erbinformationen eingebaut werden. Diese Wirkstoffe werden noch in Studien erprobt.
  • Wirkstoff 4, Protease Inhibitor, hemmt und verhindert schließlich den Zusammenbau und die Reifung der HIV-Vorstufen.

Suchen Sie einen Arzt mit viel Erfahrung

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Medikamente miteinander zu kombinieren. Einige Kombinationen sind gut erprobt, bei anderen fehlen noch Erfahrungen. Da Medikamente bei jedem anders wirken, bespricht der Arzt mit jedem Patienten einen individuellen Therapieplan. Deshalb ist es von Vorteil, einen Arzt zu haben, der nicht nur Erfahrung mit dieser Behandlung hat, sondern auch sympathisch ist.

Der Arzt erkundigt sich nach Beschwerden oder Krankheiten, die mit der Infektion zusammenhängen. Während der Behandlung fragt er nach Nebenwirkungen. Und etwa alle drei Monate nimmt er Blut ab, um die Wirkung der Therapie zu prüfen. Eventuell ändert er dann die Medikamenten-Kombination oder empfiehlt eine andere Dosis.

Das muss er auch deswegen, weil die Viren anpassungsfähig sind. Der Sinn der Behandlung ist ja, die Virenmenge möglichst niedrig zu halten. Das gelingt aber nur, wenn das Medikament die Viruslast im Blut schnell drosselt. Andernfalls haben die Viren Zeit, sich an die Wirkstoffe zu gewöhnen und gegen sie unempfindlich zu werden. Im Laufe einer lebenslangen Therapie passiert es trotzdem immer wieder, dass sich leicht veränderte Stämme des HI-Virus bilden. Und weil die dann resistent sind gegen das Mittel, das zuvor noch wirksam war, können sie sich ungebremst vermehren.

Die Kombinationstherapie hat - nach Aussagen der Deutschen Aids-Hilfe - bisher vielen HIV-positiven Menschen geholfen. Die Sterblichkeitsrate in Deutschland ist stark gesunken. Allerdings weiß man bisher nicht, wie sie sich langfristig auswirkt.

Jeder Körper reagiert anders auf die Medikamente

Denn natürlich gibt es sie, diese Nebenwirkungen. Wie bei jedem Medikament. Über Übelkeit, Durchfälle und Kopfschmerzen klagen zu Beginn der Behandlung fast alle. Nach einigen Wochen bessert sich das jedoch. Problematischer sind die langfristigen Auswirkungen der Medikamente: etwa Hautausschlag oder Schäden an den Nerven in Armen und Beinen. Die äußern sich durch Kribbeln und Brennen oder auch Taubheit an bestimmten Stellen. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Medikamente den Fettstoffwechsel stören: Fett lagert sich dann asymmetrisch und das harmonische Körperbild störend an, sodass etwa ein dicker Nacken oder ein rundes Gesicht kontrastiert mit sehr dünnen Armen oder Beinen. Auch die Leber wird stark belastet.

Wie jemand auf die Medikamente reagiert, ist nicht vorhersehbar. Manche Menschen spüren selbst nach Jahren wenig. Andere leiden sehr unter Nebenwirkungen. In dem Fall gilt: Die Therapie nicht eigenständig abbrechen, sondern schnell mit dem Arzt darüber sprechen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich das HIV an den Wirkstoff anpasst und unempfindlich dagegen wird.

Uneinig sind sich die Experten darüber, wann der richtige Zeitpunkt für den Beginn der Behandlung ist. Einig sind sie sich nur darin, dass dies geschehen soll, bevor eine chronische Infektion sich mit ihren schweren Symptomen zeigt. Leichte Beschwerden können die Medikamente meistens lindern oder sie sogar zum Verschwinden bringen. Ob eine Behandlung schon sinnvoll ist, wenn der Bluttest positiv war, der Betroffene aber von seiner Infektion noch nichts merkt, ist von Fall zu Fall zu klären.

  Der beste Schutz vor HIV: beim Sex ein Kondom benutzen

Der beste Schutz vor HIV: beim Sex ein Kondom benutzen

Ansteckungswege

HI-Viren können in allen möglichen Körperflüssigkeiten leben: im Blut, im Sperma, in der Scheidenflüssigkeit, in der Muttermilch. Beim Austausch dieser Flüssigkeiten suchen sie sich eine Eintrittspforte: in den Schleimhäuten im Mund, am Darmausgang, in der Scheide, aber auch in den Augen. Selbst kleinste Verletzungen in der Haut öffnen dem Virus die Tür zum anderen Körper. Deswegen ist ungeschützter Sex so gefährlich. Die meisten Menschen aber stecken sich genau durch diesen Leichtsinn an. Besonders gefährdet sind im Übrigen Menschen, die Geschlechtskrankheiten wie Syphilis, Tripper oder Herpes haben.

Anal- und Vaginalsex ohne Kondom sind am gefährlichsten

Analsex ohne Kondom ist ein Risiko für beide: Der eine kann das Virus über kleinste Verletzungen in der empfindlichen Darmschleimhaut aufnehmen. Der andere kann es über die Schleimhäute an Eichel und Vorhaut beziehungsweise Harnröhreneingang bekommen. Beim Vaginalsex trägt vor allem die Frau das Risiko. Ansteckende Samenflüssigkeit kann über kleinste Verletzungen in der Scheidenwand leicht in die Blutbahn gelangen. Der umgekehrte Ansteckungsweg von der Frau zum Mann ist seltener: Zwar kann infektiöse Scheidenflüssigkeit durch winzige, nicht sichtbare Hautrisse am Penis, an der Vorhaut oder am Harnröhreneingang eindringen. Die Menge aber reicht selten für eine Infektion aus.

Wenn die Frau ihre Regel hat, können beide Partner nicht vorsichtig genug sein: Die Schleimhaut in der Vagina ist dann besonders gereizt, der Muttermund etwas geöffnet - ein weit aufstehendes Tor also für Viren. Umgekehrt steckt infektiöses Menstruationsblut, das in die Blutbahn des Mannes gelangt, diesen wahrscheinlich an. Was hier schützt, ist einzig ein hochwertiges Kondom. Öl und Fett übrigens zersetzen das Gummi - daher sollten Gleitmittel nicht öl- und fetthaltig sein.

Vergnügen mit Einschränkungen

Andere Lust-Spielarten wie Blasen, Lecken, Lutschen sind gefahrlos, solange kein Blut oder Sperma im Spiel ist. Scheidenflüssigkeit enthält normalerweise nicht so viele Viren, als dass es für eine Ansteckung über den Mund reicht. Zumal die Menge klein ist und der Speichel sie verdünnt. Wenn die Mundschleimhaut allerdings verletzt ist, durch Pilze etwa, erhöht sich die Gefahr. In dem Fall sollte Sperma oder Blut so schnell wie möglich aus dem Mund ausgespuckt werden. Anschließend muss der Mund sorgfältig ausgespült werden, am besten mit hochprozentigem Alkohol. Auch Sperma in den Augen sollte sofort gründlich weggewaschen werden. Ein Kondom oder Dental Dam, ein kleines Latextuch zum Abdecken, kann schützen.

Menschen, die ihre Leidenschaften gerne heftiger ausleben, können dies gefahrlos tun: Ketten oder Peitschen richten, unter Viren-Aspekten betrachtet, keinen Schaden an. Allerdings darf bei sadomasochistischen Praktiken kein Blut oder Sperma in Wunden, Augen, Mund oder Schleimhäute kommen. Vor allem bei offenen Verletzungen der Haut wird es gefährlich. Werkzeuge, die andere Menschen vorher benutzt haben, sollten immer gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden, ebenso wie Sexspielzeug aller Art.

Das Fisting kann nur dann gefährlich werden, wenn die Finger oder die ganze Hand die empfindliche Schleimhaut im Darm oder der Vagina verletzen. Ausreichend viel Gleitmittel oder Handschuhe können das verhindern.

Das sichere Spielfeld der Liebe ist groß

Viele andere schöne Dinge können Paare bedenkenlos miteinander genießen: gemeinsam baden. Küssen. Kuscheln. Einander beim Petting Gutes tun - bis zum Höhepunkt. All das ist völlig gefahrlos, solange kein Sperma oder Blut in den Mund, in die Augen, auf Schleimhäute oder Wunden kommt. Bei der gemeinsamen Zahnbürste jedoch sollte die Liebe aufhören. Eine Ansteckung ist zwar unwahrscheinlich, aber hier gilt: Sicher ist sicher.

Barbara Mannitz

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