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Ab diesem Alter haben Frauen den besten Sex ihres Lebens

Mit Anfang 20 ist der Sex meist wild und aufregend. Mit fortschreitendem Alter wird er zärtlicher und intimer. Doch ab welchem Alter ist der Sex eigentlich am besten? Diese Frage wurde nun mithilfe einer Studie beantwortet.

Was macht guten Sex aus? Auf diese Frage gibt es wohl unzählige Antworten, weil für jeden Liebenden andere Dinge wichtig sind. Für den einen mag es Zärtlichkeit sein, ein intimer Austausch mit dem Menschen, den man liebt. Andere mögen es aufregender im Bett, setzen Sextoys ein, probieren gern neue Stellungen aus und wechseln auch mal den Partner. Die Frage, welche Eigenschaften Sex gut werden lassen, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Antwort darauf ist immer subjektiv.

Zumindest ein Trend scheint sich jedoch abzuzeichnen: Der Sex wird mit fortschreitendem Alter besser. Das ergab eine im Auftrag des App-Herstellers Natural Cycles. Mithilfe eines Fragebogens wurden 2600 Frauen zu ihrem Sexleben befragt. Unterschieden wurde dabei nach drei Altersgruppen: unter 23-Jährige, 23- bis 36-Jährige und älter. Die Frauen gaben an, wie häufig sie Sex haben, wie erfüllend ihr Sexleben ist, wie oft sie zum Orgasmus kommen, wie sehr sie diesen genießen und auch, für wie attraktiv sie sich selbst einstufen.

Dabei zeigte sich: Den besten Sex hatten die Damen ab einem Alter von 36 Jahren. 86 Prozent in dieser Altersgruppe gaben an, in den zurückliegenden vier Wochen guten Sex gehabt zu haben. Bei der mittleren Altersklasse waren es dagegen 76 Prozent, bei den jüngsten Frauen sogar nur 56 Prozent. Außerdem fühlte sich die Altersklasse der Ü-36-Jährigen am wohlsten in ihrer Haut: Acht von zehn Frauen gaben an, sich attraktiv zu fühlen. Dem stehen vier von zehn Frauen bei den 23- bis 36-Jährigen und sieben von zehn Frauen bei den unter 23-Jährigen gegenüber.

Regelmäßiger einen Orgasmus erleben - das kann Frau tun

Auch bei der Häufigkeit der Orgasmen hatten die Ü-36-Jährigen die Nase vorn - wenn auch nur mit geringem Abstand. Rund sechs von zehn Frauen gaben an, regelmäßig zum Orgasmus zu kommen. Bei den jüngeren Frauen waren es etwas weniger (5,4 von 10 bei den 23- bis 36-Jährigen; 5 von 10 bei den unter 23-Jährigen).

Bereits im Februar diesen Jahres hatten sich Wissenschaftler mit der Orgasmus-Häufigkeit von homo-, hetero- und bisexuellen Paaren beschäftigt. Dabei zeigte sich, dass heterosexuelle Frauen statistisch gesehen am seltensten einen Orgasmus haben. Nach Meinung der Forscher können Frauen jedoch nachhelfen, um zuverlässiger zum Höhepunkt zu kommen. Vaginaler Verkehr allein würde oft nicht ausreichen, so die Wissenschaftler.

Frauen, die der Studie zufolge regelmäßig einen Orgasmus hatten, gaben an, mit ihrem Partner tiefe Küsse auszutauschen, sich mit der Hand beim Sex zu befriedigen und Oralsex zu haben. Außerdem hatten sie längeren Sex, waren meist glücklich mit ihrer Beziehung, probierten neue Stellungen aus und sprachen offen über ihre Fantasien. 

ikr
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