Jeder vierte Deutsche stirbt an Krebs

4. Februar 2013, 13:16 Uhr

Jeder vierte Bundesbürger stirbt laut Statistischem Bundesamt an Krebs. Damit sind bösartige Tumore die zweithäufigste Todesart in Deutschland. Schwerwiegend sind besonders schlechte Angewohnheiten.

Aggressiv greifen diese Krebszellen wie hier um sich. Nach neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts ist im Jahr 2011 jeder Vierte in Deutschland an Krebs gestorben. mehr...

Damit bleiben bösartige Tumoren die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Insgesamt erlagen 2011 knapp 230.000 Menschen einem Krebsleiden.

Krebsbedingte Todesfälle bei Frauen wie auch Männern gehen zu etwa einem Drittel auf Erkrankungen der Verdauungsorgane zurück. Diese sind damit die Hauptursache. Bei Männern folgen Lungen- und Bronchialkrebs, bei Frauen Brustkrebs. Außerdem lässt sich bei Männern eine steigende Tendenz von Todesfällen durch Leberkrebs erkennen. Bei Frauen hat sich die Zahl der Atemwegskarzinome gar mehr als verdoppelt. Diese können in einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden.

Europaweit sterben jährlich mehr als drei Millionen Menschen an Krebserkrankungen – in der Europäischen Union waren es einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie zufolge rund eine Million. Bei Neuerkrankungen werden zumeist Prostata-, Darm-, Brust- und Lungenkrebs diagnostiziert. Schließen