Versuchen Sie Stresssituationen, in denen Sie leicht ins Schwitzen geraten, durch Entspannungsübungen in den Griff zu bekommen. Geeignet sind etwa Yoga oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Um solche Techniken zu erlernen, müssen Sie kein Profi sein: Trainer im Sportverein, im Fitnessstudio oder in der Volkshochschule leiten Sie in Kursen entsprechend an.
Haben Sie zuviel auf den Rippen? Dann nehmen Sie ab, denn Übergewicht ist ein Risikofaktor für übermäßige Schweißproduktion. Probieren Sie es mit Ausdauersportarten wie Walken, Wandern oder Schwimmen. Diese sanften Methoden sind weniger schweißtreibend und lassen die Pfunde purzeln.
Haben Sie schon herausgefunden, was bei Ihnen Schwitzattacken auslöst? Neben Stress- und Angstsituationen können das auch bestimmte Lebensmittel oder Zubereitungsformen sein: Meiden Sie deshalb zu heiße oder zu scharfe Speisen. Wählen Sie beim nächsten Restaurant-Besuch statt des Chili-Huhns lieber eine milde Gemüsepfanne.
Teure Spezial-Unterwäsche und fraglich wirksame Mittel aus dem Internet bringen nichts. Investieren Sie Ihr Geld besser in Methoden, die wirklich helfen. Die kann Ihnen ein Hautarzt erklären.
Scheuen Sie sich nicht davor, einen Spezialisten aufzusuchen. Die meisten Uni-Kliniken haben eine spezielle Hyperhidrosis-Sprechstunde oder können Ihnen einen Kollegen empfehlen, der sich mit dieser Krankheit auskennt.