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Vergiss den Stress

Sie haben keine chronische Kopfschmerz-Erkrankung? Und trotzdem brummt Ihnen häufig der Schädel? Dann sollten Sie mal genauer Ihren Tagesablauf ansehen und das, was Sie so alles zu sich nehmen.

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Wer entspannt in den Tag hineinlächelt, bekommt nur selten Kopfschmerzen© Colourbox.com

Wein, Bier und Zigaretten sind bekannt als Kopfschmerz-Auslöser. Und wer seinen Tag bis zum Rand mit Arbeit vollstopft, darf sich über Kopfschmerzen nicht wundern. Wenn Sie sich von vorneherein gegen Kopfweh wappnen möchten, sollten Sie Hektik und Stress vermeiden und sich genügend kleine Pausen für die Erholung gönnen.

  • Achten Sie auch auf einen gleichbleibenden Schlaf-Wach-Rhythmus. Schlafen Sie nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel. Gehen Sie auch am Wochenende zu denselben Zeiten schlafen wie sonst.
  • Vermeiden Sie, so gut es geht, plötzliche Veränderungen und heftige Gefühle.
  • Bewegen Sie sich möglichst viel. Am Besten ist eine sanfte Ausdauerbelastung: beim Spaziergehen oder Rad fahren.

Tipps für Menschen mit Neigung zu Migräne

  • Streben Sie einen geregelten Tagesablauf an: Erstellen Sie einen Stundenplan, mit dem Sie den Tag strukturieren. Lassen Sie aber ausreichend Platz für spontane Entscheidungen.
  • Planen Sie täglich mindestens 15 Minuten für Entspannung ein.
  • Achten Sie auf regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten. Nehmen Sie morgens unbedingt ein nahrhaftes Frühstück mit vielen Kohlehydraten zu sich.
  • Stellen Sie eventuell auch die Ernährung um. Vermeiden Sie das, was bei Ihnen persönlich Migräne-Attacken auslöst wie etwa Sekt, Rotwein oder Schokolade.

Ratschläge für Menschen mit Spannungs-Kopfschmerzen

  • Vermeiden Sie muskulären Stress. Legen Sie bei allen einseitigen Belastungen regelmäßige Pausen ein: beim Arbeiten am Schreibtisch oder am Computer, beim Fernsehen, Lesen oder Auto fahren.
  • Dehnen, recken und strecken Sie sich in den Pausen oder machen Sie isometrische Übungen.
  • Machen Sie einfache Atemübungen: Einige Minuten lang langsam und tief durch die Nase ein- und durch den Mund wieder ausatmen. Dabei die Augen geschlossen lassen und die Hände entspannt auf den Bauch legen.
  • Bauen Sie immer wieder Entspannungs-Techniken in Ihren Alltag ein wie zum Beispiel die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson.
  • Drehen Sie bei Drehbewegungen immer den ganzen Körper mit, damit der Kopf und die Halswirbelsäule nicht isoliert und abrupt gedreht werden.
  • Benutzen Sie bei Überkopf-Arbeiten eine Leiter oder einen Stuhl.
  • Vermeiden Sie Zugluft. Schützen Sie sich bei kaltem Wetter mit einem Schal oder einem hohen Kragen.
  • Setzen Sie sich einem Gesprächpartner nicht frontal gegenüber, sondern setzen Sie sich über Eck. Dann müssen Sie den Kopf zur Seite drehen und entspannen automatisch die Gesichts- und Halsmuskeln.

Yamina Merabet

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