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Die Kindheit ohne Vater und ein sexueller Missbrauch haben Bestsellerautor John Irving immer verfolgt. Dann begann er, einen Roman darüber zu schreiben - und die Wahrheit holte ihn ein. Fast wäre er daran zerbrochen.
Es wurde gekotzt, gelacht und gebettelt: In New York trafen sich Joanne K. Rowling, Stephen King und John Irving zu einem Charity-Event. Wer diesen Abend erlebt hat, weiß, dass Harry Potter niemals sterben wird.
In der Dokumentation über den Erfolgsautor John Irving, der in diesem Jahr 70 wird, begleitet ein Filmteam den Literaten auf seiner Lesetour durch Europa. In seinem Haus in Vermont erzählt Irving außerdem von seiner Herangehensweise seiner Charaktere.
John Irving liest auf stern.de aus seinem Roman "Letzte Nacht in Twisted River". Eine tragische Verwechslung zwingt darin einen Koch und seinen Sohn zur Flucht durch Amerika. Vor allem aber ist es eine Geschichte über den amerikanischen Erfolgsautoren selbst.
Oder: "Flying on with a breeze" Worum es diesmal geht: Schlafende Kinder (gar nicht müde), Havaianas,Ibiza, Lemongrass, verwandte Entspannung, kleine Nachtwanderungen, den Saturn, den Mond und Brasilien (gewissermaßen), Schweinsteiger zum Zweiten, ein Kinofilm, John Irving, Ruhr.2010, "das Museum", Surfen und den Rest der Welt. Was macht der getrennte Papi, wenn der Sohn auf dem Sofa erst widerwillig, aber dann doch sehr gemütlich eingeschlafen und wenn die Tochter auf dem Sessel, nicht widerwillig, aber eben sehr gemütlich eingeschlafen ist? Natürlich waren sie, wie stets, "gar nicht müde", sie wollten eigentlich noch soviel machen ("toben, lesen, Eis essen, Mandalas malen, Scouting For Girls hören"  und andere, ausgenommen wichtige Dinge, die man eben so in den Ferien um Halbelf des Nachts zu erledigen hat). Aber dann hatte der Sandmann ein plötzliches Einsehen und es wurde ganz still und der getrennte Papi dachte sich: "Könntest eigentlich die achte Folge schreiben." Also, erst die Kinder ins Bett getragen und dann gedacht, getan. Die Havaianas ausgezogen, nicht, dass es wichtig wäre: aber davon habe ich verschiedene Paare, weil sie mir - gleich zu welcher Jahreszeit - so ein vertrautes Ibiza-Gefühl vermitteln. Und zwar jenes, dass keineswegs etwas mit der Party-Insel (nix gegen Sven Väth, der Bursche ist genial) zu tun hat, sondern vielmehr mit einem persönlichen Chill-Out, das wir uns alle, oder jedenfalls fast alle, viel zu wenig in unseren Leben gönnen. Also lege ich mal "Lemongrass, Garden/Vol. 4" auf mit so verheißungsvollen Titeln wie "Lost the Eden" oder " To the Sky" oder "Breaking Waves" und loge mich in den getrennten-Papi-Blog ein und schreibe. Es ist ganz und gar still im Haus, wir Drei sind gerade bei Verwandten zu Besuch, bei denen mir immer wieder die wunderbaren Zeilen einfallen: "Ich hab' dich lieb bis zum Mond", sagte der kleine Hase und machte die Augen zu...Es ist hier mithin besonders easy und entspannt und entkrampft, wir können von einem Alltag Abstand gewinnen, der einem manches Mal zu nahe unter die Haut geht (s.o.). Da bleibt dann keine Zeit oder der getrennte Papi nimmt sich nicht die Zeit, für eine kleine Nachtwanderung um den Block, bei dem der Mond da oben uns so hoch und klar und leuchtend anlacht, das es uns blendet. Und wir versichern uns gegenseitig, wir hätten uns lieb bis zum Saturn (Papi), bis zum Mond (Tochter), bis nach Brasilien (Sohn, das klingt ihm, gewissermaßen, viel weiter weg als Saturn und Mond zusammen). Und man kann den gemeinsamen Tag nochmals vorbei schlendern lassen: in dem Fußball-Quartett eines Lokalblattes fehlte doch tatsächlich Bastian Schweinsteiger (dazu siehe auch Folge sieben); der Kinofilm "Marmaduke" handelt von einer dänischen Dogge und ihren hochinteressanten Hunde-Erfahrungen in Kalifornien, glücklicherweise sabbert dieser Riesenhund kein einziges Mal in diesem Streifen, Danke Digitaltechnik; die Gastgeberin freute sich über ein John-Irving-Buch-Geschenk, der Sohn über eine neue Wasserspritz-Pistole und die Tochter über ein Eis mit jeder Menge Schlagsahne und Schoko-Streuseln, der getrennte Papi freute sich über ein Mail-Photo von einem schönen Atlantik-Strand, ganz weit weg und doch irgendwie doch nicht weit weg. Und wenn dann Alle so beseelt und glücklich und vorfreudig einschlafen, dann ist die Welt ziemlich in Ordnung, oder? Die Vorfreude bereitet dem getrennten Papi und seinen beiden Kindern eine Veranstaltung von "Ruhr.2010/Kulturhauptstadt Europas". In wenigen Stunden wird nämlich die A 40 für Autos gesperrt sein, im Rahmen der Veranstaltung "Still-Leben Ruhrschnellweg" werden über 20.000 Tische auf der Autobahn stehen und zehntausende von Menschen werden sonst so grausam blechlawinige A 40 säumen. Autofreier Sonntag und keiner regt sich auf und kein freier Bürger fordert irgendeine bekloppte freie Fahrt. Vielleicht gehen wir danach noch in "das Museum" wie es mein Sohn immer nennt, weil wir zufällig bei der Eröffnung des Folkwang-Museums in der Stadt waren und er und seine Schwester das lichte Bauwerk ziemlich beeindruckend fanden, deswegen "das Museum". Dort hat es gerade eine Ausstellung, die eher etwas für mich ist ("A Star Is Born, Fotografie und Rock seit Elvis"; nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Elvis Presley war nie eines meiner musikalischen Dinger, aber der Bursche sah zu Beginn seiner Karriere schon sehr cool aus). Vielleicht gehen wir aber auch ins Freibad, ich hänge einem sinnbildlichen Gedanken ans Surfen nach, meine Kinder lassen den Rest der Welt und den lieben Gotte einen guten Mann sein und plantschen einfach nur um die Wette. Das Leben kann so nett zu uns sein und wir können so nett zum Leben sein. "Flying on with a breeze", ab nach Bikini Bottom.  Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...
Mit einer Zugfahrt hat es begonnen: Der Schweizer Literaturwissenschaftler und Harry-Potter-Fan Thomas Bodmer über das Leben, die Magie und den Erfolg von Joanne K. Rowling, der zauberhaftesten Schriftstellerin der Welt.
"Bis ich dich finde" - der neue Roman des Erfolgsautors ist ein typischer Irving: kuriose Gestalten, viel Sinnlichkeit und extravagante Lebenswege. Dazu gibt der Autor Einblick in sein eigenes Leben.
Der Fauxpas, als er vor acht Jahren den "Big Brother"-Container besuchte, haftet ihm immer noch an. Dabei ist Guido Westerwelle ein exzellenter Kunstkenner. Der FDP-Chef im Kulturcheck.
Mit oder ohne Sonnenschein - die Briten lieben ihre Festivals, nicht nur die großen Veranstaltungen mit den großen Namen. Gerade bei Treffen im kleinen Kreis lassen sich junge Talente entdecken. Und der Umtauschkurs des Britischen Pfunds ist gerade besonders günstig.
Was machen Jimmy Carter, Gore Vidal, Ian McEwan, Cherie Blair, John Irving und Salman Rushdie auf einem Feld in Wales? Die Antwort ist ganz einfach: Sie besuchen das Hay-Festival, das größte Fest für Buchliebhaber in der englischsprachigen Welt.
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