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Mit Ingmar Bergman und Michelangelo Antonioni sind in dieser Woche zwei große Regisseure gestorben. Der europäische Film wird trotzdem weiter existieren. Das peinliche Wer-war-das-doch-gleich-Raten hoffentlich nicht.
Der verstorbene schwedische Regisseur Ingmar Bergman schrieb nicht nur spannende Drehbücher, auch eigenhändig von ihm gekritzelte Notizen an seine Haushälterin vermögen offenbar zu fesseln.
Künftig werden die Gesichter der Schauspielerin Greta Garbo, des Filmregisseurs Ingmar Bergman und der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren die schwedischen Banknoten zieren.
Er beeinflusste eine ganze Generation von Regisseuren, gewann mehrere Oscars - und wurde 1997 in Cannes zum "größten Filmregisseur aller Zeiten" gewählt. Im Alter von 89 Jahren starb der schwedische Filmemacher Ingmar Bergman in seinem Haus auf der Ostseeinsel Fårö.
Die Karriere von Irving Penn begann mit einem Titelfoto für die Zeitschrift "Vogue". Später holte er berühmte Persönlichkeiten wie etwa Marlene Dietrich, Alfred Hitchcock oder Ingmar Bergman vor die Linse. Im Alter von 92 Jahren ist der amerikanische Fotograf nun gestorben.
Die Norwegerin spielte in vielen Filmen des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergman. Ihr vielleicht größter internationaler Erfolg gelang ihr 1973 mit 'Szenen einer Ehe'
Der Schauspieler Heinz Bennent ist im Alter von 90 Jahren in Lausanne gestorben. Mit seinem Sohn David stand er in der Verfilmung von Günter Grass' "Blechtrommel" vor der Kamera.
Die Einsamkeit eines Menschen wurde selten so berührend erzählt, wie in "Ganz allein", dem prachtvollen Werk von Christophe Chabouté. Chabouté nimmt sich unglaublich viel Zeit mit seiner Erzählung. Die ersten Seiten von "Ganz allein" gehören den Möwen, der rauen See und dem Leuchtturm. Bis das erste Wort gesprochen ist, dauert es. In dieser Gegend spricht man nicht viel, es ist die Welt von Fischern. Harte Kerle, die nur etwas sagen, wenn es unbedingt sein muss. Auch auf dem Leuchtturm ist es ruhig, obwohl er nicht unbewohnt ist. Seit rund 50 Jahren lebt dort ein verunstalteter Mann, er wurde dort geboren und hat die winzige Insel, auf der der Turm errichtet wurde, nie verlassen. Seine Eltern sind längst tot. Kurz bevor der Vater starb, bezahlte er einen der Fischer dafür, jede Woche eine Kiste mit Nahrungsmitteln zur Insel zu bringen. Doch das Leben im Turm ist einsam. Der einzige Zeitvertreib ist es, in einem alten Lexikon Begriffe zu lesen und sich die Bedeutung der Wörter vorzustellen. Viele Jahre ist das die einzige Abwechslung. Doch eines Tages bekommt der Fischer einen neuen Helfer - und alles wird anders... Was für ein schönes Buch. Die eigentlich traurige Geschichte wird so leichtfüssig erzählt, dass es eine Freude ist. Mit feinem Strich erhält das Figurenkabinett eine unglaubliche Tiefe. Die Männer sind so hart wie ihre Umwelt, sie haben es nicht anders gelernt. Und doch sind sie sensibel, voller Ehre und Mitgefühl. So ist der alte Fischer stolz darauf, dass er seit vielen Jahren die Essenlieferung auf die Insel bringt - ohne sich jemals bereichert zu haben. Er flucht wie ein Höllenhund - und erschrickt doch fast, als er damit seinen jungen Helfer merklich verletzt. Auch der Helfer bekommt mit wenigen Worten eine Vergangenheit. Er saß im Knast, mehr muss man nicht wissen. "Du machst gute Arbeit", sagt der Alte. Das reicht ihm, um auf den Charakter zu schließen. Es ist, als würde man einen Ingmar-Bergman-Film schauen. Unweigerlich schleicht sich eine Gänsehaut ein, Tränen der Rührung huschen aus dem Augenwinkel. Kitschig? Vielleicht. Wunderschön? Auf jeden Fall. "Ganz allein" ist ein herrliches Buch gegen die Einsamkeit. " Ganz allein " von Christophe Chabouté Carlsen Verlag 29,90 Euro
Die 61. Berlinale ist fast vorbei. Preise gibt es morgen, allerdings interessieren die kaum jemanden. Deshalb vergibt stern.de einfach andere.
Sein Film über das legendäre Gangsterpärchen Bonnie und Clyde machte ihn weltberühmt. Einen Tag nach seinem 88. Geburtstag ist der amerikanische Regisseur Arthur Penn nach langer Krankheit in New York gestorben. Penn gehört zu den großen Erneuerern des US-Kinos.
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Ernst Ingmar Bergman war ein schwedischer Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur. Bergman wurde 1997 bei den Filmfestspielen in Cannes von seinen Kollegen als «Bester Filmregisseur aller Zeiten» geehrt. Auch wenn es keinen spezifischen Stil Bergmans gibt, so loten seine Filme mit großer Genauigkeit die gesamte Spannbreite menschlicher Zustände zwischen existenzieller Verzweiflung und humorvoller Leichtigkeit aus. In filmtechnischer Hinsicht gelang es ihm unter anderem mit nahen Portraitauf...
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