Die letzten Vorbereitungen für die Hochzeit in Monaco laufen auf Hochtouren. Albert und Charlene zeigen sich öffentlich. Dennoch halten Trennungsgerüchte die französische Presse in Atem.

Die Vorbereitungen für die Monaco-Hochzeit laufen trotz der Krisengerüchte auf Hochtouren© Valery Hache/AFP
Kurz vor der Hochzeit in Monaco haben sich Fürst Albert II. und Charlene Wittstock ungeachtet hartnäckiger Trennungsgerüchte bei den Festvorbereitungen gezeigt. Die beiden besuchten den Ort, an dem am Freitagabend das große Gratiskonzert nach ihrer standesamtlichen Trauung geplant ist. Auf Bildern von dem Besuch am Dienstag ist zu sehen, wie Albert, 53, seiner 33 Jahre alten Verlobten den Arm an die Hüfte legt.
Der Wirbel um die angebliche Beziehungskrise des monegassischen Fürsten Albert II. und seiner Verlobten Charlene Wittstock hat sich bis zum Tag vor der Hochzeit nicht gelegt: Das französische Nachrichtenmagazin "L'Express" hielt an seinem Bericht fest, die Braut habe die für Freitag geplante Trauung vor wenigen Tagen abblasen und in ihre Heimat Südafrika zurückkehren wollen. Alberts Anwalt dementierte erneut.
"Wir haben diese Information aus drei verschiedenen Quellen erhalten, und alle drei sind zuverlässig", sagte Redaktionsleiter Christophe Barbier am Mittwochabend im französischen Radiosender Europe 1. "Wir bleiben bei dieser Information." Seine Zeitschrift habe "die Einzelheiten des Privatlebens nicht ausgebreitet", welche Wittstock vergangene Woche zu einer überstürzten Fahrt zum Flughafen Nizza veranlasst haben könnten. "Das geht uns nichts an", sagte der Redaktionsleiter.
"Aber die Tatsache, dass Charlene eine Zeitlang vorhatte abzureisen, Monaco zu verlassen, ist eine politische Tatsache", betonte Barbier. In Anbetracht der vielen gekrönten Häupter und Vertreter ausländischer Staaten, die am Wochenende zur Hochzeit in dem Mittelmeerstaat erwartet würden, sei es "sogar eine geopolitische Tatsache".
Das Magazin hatte am Dienstag auf seiner Internetseite berichtet, die seit einem Jahr mit dem Fürsten verlobte Wittstock sei vergangene Woche nach einer unliebsamen Enthüllung aus seinem Privatleben zum Flughafen gefahren, um Monaco zu verlassen und in ihre Heimat zurückzukehren - ohne einen Rückflugschein. Die französische Polizei habe sie auf Betreiben des monegassischen Hofes aufgehalten, und Wittstock sei mit Mühe überredet worden, an den Hof zurückzukehren.