. .
Leute - Stars und Promis
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
7. Februar 2006, 17:33 Uhr

Keine Witze über Allah

In den Achtzigern sorgte Rudi Carrell mit einer Karikatur Khomeinis für einen Eklat mit dem Iran. Ähnliche Scherze sind von Harald Schmidt nicht zu erwarten: Von Islam-Witzen lasse er die Finger, "zu heikel".

Harald Schmidt über seinen Job: "Sie brauchen die nötige Feigheit"© Henning Kaiser/DDP

ARD-Talkmaster Harald Schmidt, 48, würde in seiner Sendung niemals Islam-Witze machen. "Davon lasse ich die Finger. Das ist mir zu heikel", sagte Schmidt der Zeitung "taz" vom Mittwoch. Er habe zwar keinen gefährlichen Beruf, aber er müsse wachsam sein. "Sie brauchen die nötige Feigheit. Machen sie doch lieber Witze über US- Präsident Bush, das ist ungefährlich."

Früher war alles anders

Die Medienlandschaft sei heutzutage nicht mehr zu vergleichen mit jener Zeit, als Rudi Carrell 1987 in seiner "Tagesshow" in einer Montage Ajatollah Khomeini zeigte, der in einer Dessousauslage wühlte. "Bei Carrell war es noch Ajatollah gegen Carrell. Mittlerweile ist das nicht mehr zu steuern: In einer kleinen dänischen Zeitung erscheint die Karikatur und in Indonesien wird die dänische Botschaft gestürmt."

Die Bundesregierung wurde damals mit der Forderung Irans nach einer offiziellen Entschuldigung konfrontiert. Sie lehnte diese mit Hinweis auf die Meinungsfreiheit der Medien ab. Die iranische Führung reagierte mit der Ausweisung zweier deutscher Diplomaten sowie der Schließung des Goethe-Instituts in Teheran. Carrell entschuldigte sich danach beim "iranischen Volk" dafür, möglicherweise religiöse Gefühle verletzt zu haben.

DPA
 
 
 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch