In ihrem Film "Spring Breakers" entfernt sich Selena Gomez von ihrer süßen Disney-Persönlichkeit. Mit stern.de sprach sie über den kalkulierten Imagewechsel und heruntergerissene Oberteile. Von Frank Siering, Los Angeles

Selena Gomez hatte Sorge, was ihre Fans von ihrem neuen Film halten werden - mit harmloser Disney-Unterhaltung hat der nicht mehr viel zu tun© Mario Anzuoni/Reuters
Oh, meine Mutter war es, die mir zu diesem Film geraten hat. Sie ist total begeistert.
Ja, das war nicht ganz leicht. Ich bin eigentlich total schüchtern, was meinen Körper angeht. Ich habe mich vor den Dreharbeiten selbst auf Diät gesetzt. Keine Hamburger, keine Pommes. Aber am meisten Sorgen habe ich mir um meine jungen Fans gemacht.
Nun, mir ist natürlich auch klar, dass es in dem Streifen ziemlich zur Sache geht. Aber ich halte den Film für ein Kunstwerk. Meine Fans sehen es hoffentlich genauso.
Bis zu den Dreharbeiten zu diesem Film gar nicht. Ich arbeite seit ich 15 Jahre alt bin. Und ich bin nie zur Uni gegangen. Und ganz ehrlich: Selbst wenn, meine Mutter hätte mich niemals zu diesen wilden Orgien reisen lassen. Sie war sehr streng.
Was die Mädchen zum Teil tun, ist schon echt krass. Die reißen sich ihre Oberteile vom Leib, da wird gegrapscht, gefummelt, das ist schon extrem. Gott sei Dank hatte ich Vanessa (Hudgens) dabei. Die hat auf mich aufgepasst.
Und es hat mir sogar gefallen. Es war ja nicht wirklich frivol. Aber im echten Leben küsse ich dann doch lieber Jungs.
Kein Kommentar!
Ja, absolut. Ich habe echt mal was ganz anderes gewagt. Und darauf bin ich total stolz. Manchmal must du etwas wagen, um dich weiterentwickeln zu können.
Gut, solange sie konstruktiv ist. Ich mag es nicht, wenn man Leute zerreißt, nur weil das gerade angesagt ist. Hinter jeder Kritik muss immer auch Substanz stecken. Dann kann ich mich damit gut auseinandersetzen.
Ein bisschen schon. Ich hatte immer das Gefühl, dass meine Karriere als Entertainerin meine Uni ist. Es ist anders, als in einem Klassenzimmer zu sitzen, aber ich darf mich über mein Leben mit Sicherheit nicht beklagen.
Sehr wichtig. Du brauchst gute Freunde im Showgeschäft. Das Business ist einfach zu hart, um es alleine zu schaffen.