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Trumps Model-Ehefrau auf dem Weg zur First Lady

Mehr Protz und Glamour hat man seit Carla Bruni nicht in einem Regierungshaus gesehen: Melania Trump könnte tatsächlich die First Lady der USA werden. Wer ist die Frau an der Seite von Donald Trump?

Melania Trump

Gestatten: Das ist Melania Trump, Ehefrau des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump, und damit im Rennen um den Platz als First Lady in den USA. Nachdem Trump überraschenderweise drei von vier Vorwahlen gewonnen hat, gilt seine tatsächliche Präsidentschafts-Kandidatur - so absurd es auch scheint - als gesetzt. Seit 1998 ist das in Slowenien geborene Topmodel die Frau an seiner Seite. Jetzt gab sie ihr erstes Interview während des Vorwahlkampfs.

Gestatten: Das ist Melania Trump, Ehefrau des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump, und damit im Rennen um den Platz als First Lady in den USA. Nachdem Trump überraschenderweise drei von vier Vorwahlen gewonnen hat, gilt seine tatsächliche Präsidentschafts-Kandidatur - so absurd es auch scheint - als gesetzt. Seit 1998 ist das in Slowenien geborene Topmodel die Frau an der Seite des Milliardärs. Jetzt gab sie ihr erstes Interview während des Vorwahlkampfs.

Dem amerikanischen TV-Sender "MSNBC" erzählte sie von ihrer Beziehung zu Trump: "Ich mag seinem unglaublichen Verstand, er ist sehr klug und charmant und wir haben eine großartige Energie zwischen uns." Das Paar lernte sich 1998 auf einer Party kennen und ist seit 2005 verheiratet. 2006 kam ihr gemeinsamer Sohn Barron zur Welt. "Ich will, dass es für ihn so normal wie möglich bleibt aber ich unterstütze meinen Mann zu 100 Prozent", sagte Melania Trump über den Stress des Vorwahlkampfs.

Melania Trump schaltet sich in den Wahlkampf ein

Lange hielt sie sich im Hintergrund, nun spricht Trump auch über die umstrittenen politischen Ansichten ihres Mannes. Auf die Frage, ob ihr Mann mit seinen Aussagen über Mexikaner - sie seien Kriminelle und Vergewaltiger - nicht zu weit gegangen wäre, antwortete sie: "Er meinte nicht alle Mexikaner, sondern sprach von illegalen Einwanderern. Er hat als einziger ein Gespräch über diese Problematik angefangen." Trump ist selbst aus Slowenien immigriert und besitzt mittlerweile die amerikanische Staatsbürgerschaft. "Ich habe mich immer an das Gesetz gehalten, es wäre mir nie in den Sinn gekommen, ohne Papiere hier zu bleiben", betonte sie im Interview.  Donald und Melania Trump wirken manchmal, als seien sie Cartoons ihrer selbst. Doch die Ehe funktioniert. "Wir wollen uns gegenseitig nicht verändern, das ist sehr wichtig."

Trump steht zu ihrem Mann und auch zu dessen wahnwitzigsten, politischen Ansichten. So sagte sie über Trumps Vorschlag, künftig keine Muslime mehr in die USA einreisen lassen zu wollen: "Er will die USA eben beschützen. was da draußen in der Welt passiert, ist sehr gefährlich."

Sie spricht vier Fremdsprachen und vertreibt Kaviar-Bodylotion

Trump studierte in ihrer Heimat an der Universität von Ljubljana Architektur und Design, brach das Studium jedoch ab und zog als Model nach Mailand und Paris. Sie spricht Italienisch, Französisch, Englisch und Deutsch. Seit einigen Jahren vertreibt sie auf dem Shoppingkanal QVC eine eigene Uhren- und Schmuckkollektion, sowie eine mit Kaviar angereicherte Luxus-Bodylotion.

Denn Melania Trump mag es luxuriös. Bei ihrer Glamour-Hochzeit in Palm Springs trug sie ein Brautkleid von Dior im Wert von 100.000 Dollar.  Mit ihren 45 Jahren ist sie übrigens ganze 24 Jahre jünger als ihr Ehemann.

Die Kardashians lassen grüßen

Die Kritik, die weltweit auf ihren Mann einprasselt sieht Melania Trump gelassen. "Wir haben ein dickes Fell. Die Leute, die ihn kritisieren, hören ihm nicht gut genug zu", so die Ehefrau. Die Trumps sollen kein Kindermädchen für ihren Sohn Barron engagiert haben, Melania Trump bezeichnete sich als Vollzeit-Mutter. 

Mit ihren protzigen Glamour-Auftritten und den größenwahnsinnigen Ambitionen ähneln die Trumps auf eine gewisse Art Kim Kardashian und Kanye West. Und die haben ebenfalls das Weiße Haus im Blick - wenn man den wirren Ansagen des Rappers Glauben schenken darf.

Amerika ist und bleibt eben das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

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