. .
Leute - Stars und Promis
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
2. Juli 2009, 16:32 Uhr

Was macht eigentlich "Bubbles"?

Der ehemalige beste Freund und Weggefährte von Michael Jackson lebt in einem Altersheim für Schimpansen: "Bubbles" lauscht Flötenmusik und macht den Moonwalk. Von Frank Siering, Los Angeles

Bubbles, Jackson, Michael Jackson, Affe, Todesursache

Ein vertrautes Paar: Michael Jackson und "Bubbles" 1987 bei Dreharbeiten zum Video "Moon Walker"© Polaris

Michael Jackson war ein großer Tierfreund. Sein Privatzoo auf der Neverland-Ranch war eine Art Schutzgebiet für verlassene und misshandelte Tiere. Giraffen, Tiger, Flamingos, Elefanten und Schlangen fanden auf dem zehn Quadratkilometer großen Grundstück ein neues Zuhause. Ein Tier hatte er besonders in sein Herz geschlossen: "Bubbles", den wohl berühmtesten Schimpansen der Welt.

Unvergessen sind die Fotos von Bubbles auf dem Arm von Michael Jackson. Der Popstar mit einem Herz für Tiere hatte den erst drei Jahre alten Affen 1985 aus einer medizinischen Versuchsklinik in Texas gerettet und bei sich aufgenommen. Häufig bezeichnete Jackson seinen kuscheligen Weggefährten als seinen "besten Freund".

"Bubbles" durfte in einem Kinderbett in Jacksons Schlafzimmer übernachten, saß mit ihm während der Mahlzeiten am Tisch und guckte sogar mit dem Popstar Filme im hauseigenen Kino. Und als Elizabeth Taylor, eine der besten Freundinnen Jacksons, eine nach ihr benannte Klinik in Washington eröffnete, war "Bubbles" es, der den King of Pop zu dieser Veranstaltung begleitete.

2003 muss "Bubbles" die Ranch verlassen

2003 allerdings, wurde der Schimpanse aus der damals noch heilen Welt der Neverland-Ranch in eine Tierklinik verbannt. Jackson hatte Angst, dass "Bubbles" seinen gerade geborenen Sohn Prince Michael II. angreifen könnte. In der TV-Dokumentation "Living with Michael Jackson" gab er sogar zu, dass "Bubbles" zunehmend aggressiver werde.

Heute lebt der inzwischen 26 Jahre alte Affe im "Center for Great Apes" ("Zentrum für Menschenaffen") in Florida. Hier verbringt er seit vier Jahren die Tage damit, "faul in seiner Hängematte herumzuliegen, leise Flötenmusik zu hören und mit seinem besten Kumpel Sam herumzuspielen", sagt die Leiterin des Zentrums, Patti Ragan. "Bubbles ist inzwischen ein voll ausgewachsener männlicher Schimpanse. Er wiegt über 70 Kilogramm und ist fast 1,70 Meter groß, wenn er sich aufrecht hinstellt", beschreibt Ragan das Tier. Da ist es mit dem Knuddeln für die Kameras nicht mehr ganz so leicht.

Bubbles, Jackson, Michael Jackson, Affe, Todesursache

Bubbles heute: Der Schimpanse ist inzwischen 26 Jahre alt und wiegt 160 Pfund© Screenshot

Jackson plante Geburtstagsparty für "Bubbles"

Jackson hielt lange Zeit engen Kontakt zu dem Affen, plante sogar eine große Geburtstagsparty für ihn, zu der er "Cheeta", den Schmipansen aus dem Film Tarzan, und "Lassie", den Collie aus der gleichnamigen Fernsehserie, einladen wollte. Er schrieb ihm Briefe und schickte Fotos. "Bubbles" reagierte sehr aufgeregt, wenn neue Fotos von Jackson ankamen, aber verlor mit den Jahren immer mehr das Interesse an seinem alten Weggefährten.

"Bubbles", so berichtet seine Betreuerin, "verbringt seine Zeit meist mit sechs anderen Schimpansen". Er isst sehr gerne süße Kartoffeln (angeblich war das auch die Lieblingsspeise von Michael Jackson), er "malt" und lauscht sanfter Flöten- und Gitarrenmusik. Und "Bubbles" klettert gerne auf seinen Lieblingsbaum. Dort "sitzt er oftmals stundenlang und schaut über die Orangenbäume in der Ferne", sagt die Tierpflegerin Ragan. Er gilt als sehr friedlich und sanft, begrüße Neuankömmlinge mit zaghafter Zurückhaltung und mit freundlichem "Entlausen".

Der Popstar hatte stets bereut, den Affen weggeben zu haben. "Er hat häufig über 'Bubbles' gesprochen, auch mit seinen Kindern", sagt Brian Oxman, Anwalt und Familienfreund der Jacksons. Aus Trauer und wohl auch, weil er den Affen vermisste, kündigte Jackson vor einiger Zeit einen Besuch im "Center for Great Apes" an. Aber dazu kam es nicht mehr.

Es könnte sein, dass "Bubbles" sogar im Testament Jacksons bedacht ist. Und der ausgewachsene Schimpanse bedankt sich auf seine Art und Weise für die jahrelange Zuneigung des Popstars. Ab und zu, wenn er richtig gut drauf sei, mache er für einige Sekunden den "Moonwalk", berichten die Angestellten im Affen-Zentrum. Ein kleines Dankeschön und eine liebe Erinnerung von "Bubbles" an seinen alten Kumpel Michael.

Mitarbeit: Jens Maier
 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
nordleuchter (02.07.2009, 21:10 Uhr)
schön :-)
Es freut mich, dass es Bubbles gut geht (ja schau her, es interessiert tatsächlich jemanden). Michael war ein großer Tierfreund, damit hat er meinen großen Respekt - wenn ich da an die Möchtegern-Schönheiten denke, die sich immer noch mit Pelz "schmücken" müssen. Und: Ich freue mich, immer noch Berichte über Michael zu lesen. Warum muss denn immer alles kritisiert werden? Es wird doch niemand gezwungen, das zu lesen. Leben und leben lassen.
iniparis (02.07.2009, 18:04 Uhr)
Find ich super
Im Gegensatz zu den netten Menschen, die vor mir Kritik geübt haben, muss ich sagen, dass ich de Artikel gut fand, denn als ich Kind war, war Bubbles ein echter Star, und ich habe mich öftes mal gefragt, was aus ihm geworden ist. Außerdem ist er rührend geschrieben. Und ganz sicher interessanter als diverser anderer Schwachsinn über "Stars" z.B. Heidi Klum oder Giulia Siegel.
Johann58 (02.07.2009, 15:11 Uhr)
das bischen im Stern
ueber Michael Jackson ist absolut nichts gegen das was hier im US Fernsehen laeuft. Auf allen Sendern seit Tagen nichts anderes. Selbst CNN mit Larry King und Anderson Cooper mit seiner AC360 Show nicht anderes als Michael Jackson. Fuer die US Amerikaner war er der groesste POP Star der Welt, entsprechend wird er gewuerdigt. Fuer meinen Geschmack zu viel Brimborium aber andre Laender anders Sitten.
Exrocker (02.07.2009, 15:09 Uhr)
@ 42
Jau und den muss man auch ganz klar als "in Vergessenheit geratenen Prommi" bezeichnen. Lieber Stern bitte als nächsten Beitrag einen Artikel über den Beisstiger von Siegfried und Roy. Oder den Wal aus "Free Willy". Die Spinne aus Tarantula dürfte auch in die Jahre gekommen sein ... :-) Immer men ran. :-)
FortyTwo (02.07.2009, 15:04 Uhr)
...klar doch ! ;-)
Mich interessiert auch nicht alles was im Stern oder auf der Stern-Homepage veröffentlicht wird - aber dann lese ich es erst gar nicht und schon gar nicht beschäftige ich mich so lange damit auch noch einen völlig unnötigen Kommentar zu verfassen - niemand zwing einen ALLES zu lesen...
PS: ich finde den Artikel sogar intessant, den Affen hatte ich schon längst vergessen...
Necros (02.07.2009, 15:03 Uhr)
@batavia
Ich bin mir nicht sicher, ob der Bubbles-Text schlimmer als der über G. Siegel ist. Mal analysiert: Beide haben den gleichen kreativen Output, beide glänzen in gleichem Maße durch Intelligenz, haben einen ähnlichen Mode-Geschmack, lasen wohl ähnlich viele Bücher in ihrem Leben, der Sex-Appeal ist auch identisch... Fazit: Salomonischer Gleichstand und der Stern stirbt leider einen Boulevard-Tod im Sommerloch...
batavia (02.07.2009, 13:53 Uhr)
Geht's noch ?
Welchen Sch.... aus dem Leben M.J. müssen wir noch im STERN lesen ? Gebt ein Sonderheft über ihn heraus, das können sich dann die Fans kaufen, und lasst die Berichte (!?) über ihn aus dem STERN weg. Es nervt !!
MEHR ZUM ARTIKEL
Michael Jackson Unwürdiges Hin und Her um Trauerfeier

Würdevoll ist anders: Nachdem in zunächst verkündet worden war, der Leichnam von Michael Jackson werde auf der Neverland-Ranch aufgebahrt, winkte die Familie nun ab. Stattdessen sollen die Fans nun Gelegenheit bekommen, sich in Los Angeles von ihrem Idol zu verabschieden. Unterdessen hat sich die Drogenfahndung in die Ermittlungen um die Todesursache eingeschaltet. mehr...

Michael Jackson und sein Vater Eine traurige Beziehung

Wenn er nicht spurte, kriegte er eins mit dem Gürtel übergezogen: Ohne Liebe, dafür mit beispiellosem Ehrgeiz prügelte Michael Jacksons Vater Joe seine neun Kinder zu Höchstleistungen. "Er hat mir die Kindheit gestohlen", klagte Jackson - und fand erst im Tod eine späte Rache mehr...

Michael Jacksons Testament Die späte Rache am Vater

Der Streit ums Erbe des verstorbenen Popstars bringt neue Einblicke in ein kompliziertes Finanzkonglomerat. Es sieht so aus, als würde Vater Joe leer ausgehen. Doch der will das Feld nicht kampflos räumen. mehr...

Verwandte Fragen

Sie kennen die Antwort? Beantworten Sie die Frage hier oder senden Sie selber eine Frage

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft