15. März 2013, 15:52 Uhr

Arbeitnehmer aus dem Ruhrgebiet fehlen besonders oft

23,5 Tage: So lange feierten Arbeitnehmer in Gelsenkirchen im letzten Jahr durchschnittlich krank. Auch in Bochum, Essen, Dortmund und Duisburg kam es zu hohen Fehlzeiten.

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Die geringsten Fehltage haben mit 13,8 die Dresdner Beschäftigten©

In Gelsenkirchen sind die AOK-Versicherten im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 23,5 Tagen am längsten krankgeschrieben gewesen. Die geringsten Fehltage hätten mit 13,8 die Dresdner Beschäftigten gehabt, wie das Wissenschaftliche Institut der Allgemeinen Ortskrankenkassen am Freitag auf Basis einer eigenen Analyse mitteilte.

Mit über 20 Tagen lagen auch Bochum, Duisburg, Dortmund, Essen, Hagen, Herne, Kiel, Krefeld, Ludwigshafen, Mannheim, Oberhausen und Wuppertal im oberen Bereich. In Augsburg, Freiburg, München waren es mit weniger als 15 Tagen besonders wenige Fehltage unter den insgesamt etwa 11 Millionen Arbeitnehmern mit AOK-Versichertenkarte.

Akademiker und Beschäftigte in den Dienstleistungsberufen, in Banken und Versicherungen hätten weniger Ausfallzeiten. Insgesamt nahm der Krankenstand 2012 auf 4,9 Prozent zu.

vim/DPA
 
 
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