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22. September 2011, 13:51 Uhr

BKA fahndet mit neuen Details nach Kinderschänder

Der Fall sorgte im Juni bundesweit für Entsetzen: Ein Mann soll einen Säugling mehrfach auf dem Wickeltisch sexuell missbraucht und sich dabei auch noch gefilmt haben. Nun sucht das Bundeskriminalamt mit neuen Details nach dem Täter.

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Mit diesem Foto sucht das Bundeskriminalamt den 25- bis 40-jährigen Mann, der ein Baby missbraucht haben soll© Screenshot www.bka.de

Bei der Fahndung nach einem Kinderschänder, der ein Baby schwer missbraucht haben soll, sind die Ermittler mit neuen Details an die Öffentlichkeit angegangen. Trotz 380 Hinweisen aus der Bevölkerung habe bislang keine Spur zur Identifizierung des Täters oder des Opfers geführt, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt (BKA) mit. Es lägen aber neue Erkenntnisse sowie besseres Bildmaterial vor, mit denen die Ermittler nun erneut an die Öffentlichkeit gingen.

Die Polizei sucht bereits seit Juni öffentlich nach dem Mann, der vermutlich im Jahr 2005 ein Mädchen im Alter zwischen drei und neun Monaten mehrfach schwer missbraucht haben soll. Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Täter das Kind auch heute noch missbraucht. Der Kinderschänder soll zur Tatzeit 25 bis 40 Jahre alt gewesen sein. Ihm werden schwerer sexueller Missbrauch von Kindern, die Herstellung kinderpornografischer Schriften sowie deren Besitz und Verbreitung vorgeworfen.

Die Ermittler sehen laut dem neuen Fahndungsaufruf Anhaltspunkte dafür, dass der Name des Opfers Kim oder Sophie sein könnte. Zudem gebe es Hinweise darauf, dass der Name Fuchs im Zusammenhang mit der Tat eine Rolle spielen könnte. Das Bundeskriminalamt zeigt auf seiner Internetseite Fotos des Täters sowie unter anderem einer Wickelunterlage. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, wurde eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

kave/AFP
 
 
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