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Im Entführungsfall Natascha Kampusch wird jetzt auch in Deutschland ermittelt. Nach neuen Hinweisen, dass der Entführer der Österreicherin, Wolfgang Priklopil, möglicherweise Mittäter hatte, hat die Polizei die Wohnung eines mutmaßlichen Zeugen aus Baden-Württemberg durchsucht.
Der Entführungsfall Natascha Kampusch wird noch einmal aufgerollt. Nach Informationen des stern soll eine neue Ermittlungsgruppe der Polizei gebildet werden. Damit reagieren die österreichischen Behörden auf den Abschlussbericht einer Untersuchungskommission zu den bisherigen Ermittlungen. Er stellt der Polizei ein vernichtendes Zeugnis aus. stern.de veröffentlicht Auszüge.
Er war der erste, bei dem Wolfgang Priklopil Unterschlupf gesucht hatte, nachdem Natascha Kampusch die Flucht gelungen war. Stundenlag war Ernst H. mit dem Entführer durch Wien gefahren, ehe der sich vor einen Zug warf und Selbstmord beging. Ein Gericht sprach H. jetzt vom Vorwurf der Fluchthilfe frei.
Der Fall Natascha Kampusch wird komplett neu aufgerollt. Endlich, erscheint doch vieles an den damaligen Ermittlungen der Behörde in Österreich schlichtweg unfassbar. Die wichtigste Frage lautet jetzt: Hatte Wolfgang Priklopil einen Komplizen?
Bei der Suche nach möglichen Mittätern im österreichischen Entführungsfall Natascha Kampusch führt nun auch eine Spur nach Deutschland. Deutsche Behörden hätten am Wochenende in Deutschland bei einem mutmaßlichen Zeugen das Haus durchsucht, sagte der ermittelnde Grazer Oberstaatsanwalt Thomas Mühlbacher am Montag.
Im spektakulären Entführungsfall von Natascha Kampusch gibt es neue Informationen: Angeblich hatte die Polizei im Haus ihrer Entführers Wolfgang Priklopil Fotos gefunden, die Kampusch zeigen und den Hinweis auf Pädophile geben könnten.
Acht lange Jahre ist Natascha Kampusch in den Händen ihres Entführers gewesen. Nun gibt es Hinweise darauf, das sie schon wenige Wochen nach ihrer Entführung hätte befreit werden können. Sollte sich das bestätigen, muss der Staat Österreich mit einer Klage rechnen. Das bestätigte jetzt Kampuschs Anwalt.
Wolfgang Priklopil, der Natascha Kampusch entführte und jahrelang gefangen hielt, soll bereits vor diesem unglaublichen Fall ein kleines Mädchen sexuell missbraucht haben. Die junge Frau hatte erst im November 2008 Anzeige erstattet. Priklopil hatte sich 2006 das Leben genommen, nachdem Natascha Kampusch die Flucht gelungen war.
Vier Jahre nach der Flucht aus dem Kellerverlies schildert Natascha Kampusch in ihrer Biografie, wie ihr Entführer immer wieder versuchte, sie gefügig zu machen. Und warum es gut war, ihren Peiniger nicht nur zu hassen.
3096 Tage war sie im Kellerverlies gefangen: Für eine ARD-Dokumentation kehrte Natascha Kampusch in das Haus ihres Entführers Wolfgang Priklopil zurück. Aus nachgespielten Szenen und Interviewsequenzen wird der Kriminalfall rekonstruiert. Doch viele Fragen bleiben unbeantwortet.
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