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Der chinesische Präsident Hu Jintao nimmt nicht am G8-Gipfel teil. Er ist bereits aus Italien abgereist. Der Grund: die blutigen Unruhen in seinem Land. In der betroffenen Stadt Urumqi haben die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, die Lage hat sich offenbar leicht entspannt, die Stimmung bleibt aber "aggressiv".
Die chinesische Polizei greift nach den gewalttätigen Protesten muslimischer Uiguren in der Unruheprovinz Xinjiang hart durch. Rund 1400 Verdächtige sind inzwischen verhaftet worden. Die Festnahmen lösten weitere Protestaktionen aus. Angeblich gab es dabei erneut Tote.
Nach den Unruhen der vergangenen Tage sollen Soldaten und Polizisten in der westchinesischen Provinz Xinjiang ein erneutes Aufflammen der Gewalt verhindern.
Die chinesische Regierung will hart durchgreifen: Die Anführer der Unruhen in der Stadt Urumqi sollen hingerichtet werden, mehrere Verdächtige sind bereits festgenommen worden. Exil-Uiguren meldeten sich zu Wort und sprachen von unfassbaren Gräueltaten und mehreren hundert Toten.
Ein chinesischer Inlandsflug von Peking in die Hauptstadt der Nordwest-Provinz Xinjiang, Urumqi, ist am Donnerstag wegen einer Bombendrohung abgebrochen worden.
Ein Jahr nach den Unruhen in der chinesischen Region Xinjiang und der Regionalhauptstadt Urumqi haben die USA die Regierung in Peking aufgerufen, die Öffentlichkeit über das Schicksal von Inhaftierten zu informieren.
Kurz vor dem Jahrestag der blutigen Unruhen in der chinesischen Region Xinjiang hat die Polizei in der Hauptstadt Urumqi rund 40.
Die Ähnlichkeiten sind frappierend: Wie die Tibeter sehen die Uiguren in den Chinesen und der Zentralregierung in Peking nur Besatzer und wollen ihren eigenen Staat. Dass die Gewalt jetzt in der Provinz Xinjiang eskaliert, ist nicht überraschend ? und wahrscheinlich erst der Anfang.
Noch sind die genauen Umstände der blutigen Unruhen im nordwestchinesischen Urumqi nicht geklärt, da hat die Regierung in Peking schon eine Schuldige parat: die Uiguren-Führerin Rabiya Kadeer, die im amerikanischen Exil lebt. Diese wiederum warnte China. Der Konflikt habe nun einen kritischen Punkt erreicht.
Als die Behörden den friedlichen Protest beenden wollten, brach die Gewalt los: Hunderte muslimische Uiguren lieferten sich in der nordwestchinesischen Provinzhauptstadt Urumqi Straßenschlachten mit der Polizei. Mindestens 140 Menschen starben. Es waren die schlimmsten Ausschreitungen seit Jahrzehnten in der Krisenprovinz Xinjiang.
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