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Exekution in China: Tod durch Giftspritze

Der in China wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilte Brite ist mit einer Giftspritze hingerichtet worden.

Das Todesurteil gegen Akmal Shaikh sei am Dienstag in Urumqi in der westlichen Provinz Xinjiang vollstreckt worden, meldete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag.

Zuvor war die Hinrichtung des offenbar psychisch kranken Shaikh lediglich vom britischen Premierminister Gordon Brown kommentiert worden, ohne dass von chinesischer Seite die Vollstreckung des Todesurteils bestätigt wurde.

Brown hatte erklärt, er verurteile die Exekution aufs Schärfste und sei erschüttert und enttäuscht, dass die "anhaltenden Bitten um Gnade nicht erfüllt" worden seien. Shaikh ist der erste Europäer seit 50 Jahren, gegen den in der Volksrepublik ein Todesurteil vollstreckt wurde.

AFP / AFP