Cem Özdemir

Er selbst nennt sich "anatolischer Schwabe". 1994 zieht Cem Özdemir als erster Deutsch-Türke in den Bundestag ein. Der Grünen-Politiker wird schnell zum Popstar. Er trägt Autogrammkarten in drei vers...

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Artikel zu: Cem Özdemir

Spitzenkandidatenrunde mit Özdemir, Hagel und Frohnmaier

Vor Wahl in Baden-Württemberg: Umfragen sehen enges Rennen zwischen CDU und Grünen

Vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag kündigt sich ein knappes Rennen zwischen CDU und Grünen an. In einer am Donnerstagabend veröffentlichten neuen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF lagen die Christdemokraten von Spitzenkandidat Manuel Hagel und die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir bei jeweils 28 Prozent gleichauf. Bereits zuvor hatten andere Befragungen beide Parteien eng beieinander gesehen.
Wahlplakat mit Cem Özdemir

Baden-Württemberg: Grünen-Kandidat Özdemir will parteiübergreifend regieren

Der Grünen-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, will bei einem Sieg am Sonntag ohne übertriebene Rücksicht auf Parteiinteressen regieren. "Wenn eine gute Idee von jemanden kommt, der bei der CDU ist, wird sie deshalb ja nicht falsch", sagte Özdemir am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". "Nicht jede Idee, die aus meiner Partei kommt, muss immer richtig sein", ergänzte er.
Manuel Hagel

CDU-Kandidat Hagel reagiert gelassen auf Grünen-Aufholjagd in Baden-Württemberg

Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hat gelassen auf die Aufholjagd der Grünen in den Umfragen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag reagiert. Das CDU-Ergebnis in den Umfragen sei "einigermaßen stabil", seine Partei liege immer knapp unter 30 Prozent Zustimmung, sagte Hagel am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Für ihn sei nur das Wahlergebnis am Sonntag wichtig. Danach komme der Montag - "und dann werden wir daraus das Beste machen".

Er selbst nennt sich "anatolischer Schwabe". 1994 zieht Cem Özdemir als erster Deutsch-Türke in den Bundestag ein. Der Grünen-Politiker wird schnell zum Popstar. Er trägt Autogrammkarten in drei verschiedenen Varianten mit sich herum, wird "Multi-Kulti-Mann des Jahres 1997". Ein Jahr später ist Özdemir innenpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion. Er fliegt hoch und fällt tief: Eine Bonus-Meilen-Affäre zwingt ihn 2002 zum Rücktritt. Özdemir nimmt eine Auszeit, geht als Europaabgeordneter nach Brüssel. Er kehrt zurück und wird 2008 Parteivorsitzender der Grünen. 2013 eroberte er wieder ein Bundestagsmandat. Özdemir zählt zum Realo-Flügel seiner Partei. Politisch setzt er sich für ein vorurteilsfreies Zusammenleben ein und unterstützt das Bündnis “Freiheit statt Angst“, dass sich für Datenschutz stark macht und eine staatliche Überwachung ablehnt.