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AStA

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bochum
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Neuer AStA, alter AStA?!

StuPa-Wahl in Bochum und ein Kommentar

Film-Retrospektive Asta Nielsen
Film-Retrospektive Asta Nielsen
Die dänische Stummfilm Königin

Sie war einer der größten Stars der Stummfilm-Ära: Eine Film-Retrospektive in Frankfurt zeigt nun alle 38 Filme der dänischen Schauspielerin Asta Nielsen.

100 Jahre Babelsberg
100 Jahre Babelsberg
Traumfrauen und Glamourgirls

Die Filmstudios Babelsberg bei Berlin feiern ihren 100. Geburtstag. Marlene Dietrich wurde hier zum "Blauen Engel", und die Knef hat den Augenaufschlag geübt. Ein neues Buch berichtet von Frauen, die Film machen - vor und hinter der Kamera.

Reise
Reise
Hiddensee: Insel der Künstler und Dichter

Hiddensee liegt westlich von Rügen und ist nur per Fähre zu erreichen. Autos dürfen dort nicht fahren. Die Ostsee braust, und der Strand ist lang. Das hat schon Gerhart Hauptmann geschätzt. Für ihn war Hiddensee die Insel seines Lebens.

PR im sozialen Netz
PR im sozialen Netz
Lawinengefahr fürs Image

Wer als Unternehmen in den sozialen Netzwerken Flagge zeigt, erfährt aus erster Hand, was Kunden wirklich bewegt und was sie wollen. Das ist Chance und Gefahr zugleich.

Brummi-Morde
Brummi-Morde
"Lass mich los, lass mich gehen"

Mit einem Geständnis des angeklagten 29-Jährigen hat der Prozess gegen den Autobahnmörder von Haiger begonnen. In zwei Fällen soll sich der Fernfahrer an den Leichen der Frauen vergangen haben.

Berlinale 2012
Berlinale 2012
Unverbindliche Preisempfehlung

Am Samstagabend werden die Berlinale-Bären vergeben. stern.de denkt laut über die Favoriten nach - und kürt Gewinner in eigenen Kategorien.

Nachrichten-Ticker
REPORTAGE: Filmstudios Babelsberg feiern 100. Geburtstag

"Der Totentanz" hieß der erste Film aus Babelsberg - doch bis heute sind die Studios noch immer voller Leben.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
Toleranz 0.0

Potsdam gibt viel auf sein Toleranzedikt von 1685, mit dem der Kurfürst den verfolgten Hugenotten eine neue Heimat in Brandenburg anbot. In dem toleranten Städtchen haben krawallierende Studierende nun ihre Universität in ein untolerantes Licht gerückt. - Das Foto zeigt die erste Begegnung zwischen den Hugenotten und Kurfürst Friedrich. Erika Steinbach kam - und ging wieder. Der Zutritt zum Veranstaltungsort für ihren Vortrag an der Universität Potsdam wurde ihr von Studierenden verwehrt. Der Auftritt der CDU-Abgeordneten, die Zugleich Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen ist, sollte der Auftakt zu einer Vortragsreihe zum Thema "Siedlungsgeschichte der Deutschen in Ostmitteleuropa" sein, die sie auf Einladung des Historischen Instituts der Universität im Mai und Juni halten sollte. Die Polizei versuchte Frau Steinbach durch Wegtragen der Demonstranten den Zugang zum Gebäude zu ermöglichen. Die Uni hat nun aus Sorge um die Sicherheitslage die Vortragsreihe abgesagt. Damit kommt die Universität dem Wunsch der Asta (Allgemeiner Studierendenausschuss), der die Proteste gegen den Vortrag organisiert hatte, entgegen. Die Reihe solle abgesagt werden, "um den Frieden an der Universität nicht zu gefährden", zitiert Spiegel Online die Verantwortlichen des Studierendengremiums. Diese Aussage der Asta verkennt Ursache und Wirkung. Nicht Frau Steinbach gefährdet den Frieden an der Universität, sondern die Krawallmacher. Wer legitimier Weise mit den Positionen von Frau Steinbach nichts anfangen kann, der kann dem Vortrag fernbleiben. Auch ein schmuckes Flugblatt, vor dem Veranstaltungsort ausgeteilt, verfehlt eine kritisierende Wirkung nicht. Genauso wenig wie eine angemeldete Demonstration. Eine Sitzblockade und die Bereitschaft durch diese eine medienwirksame Eskalation der Lage herbeizuführen hingegen schon. So wurden Interessierte in Potsdam am Betreten des Gebäudes gehindert und mit Wasser gefüllten Luftballons beworfen. Das Vorgehen des Asta an der Uni Potsdam wirft die Frage auf, welches Demokratie- und Wissenschaftsverständnis die Mitglieder dieses klassischer Weise von den Idealen der Studentenbewegung inspirierten Gremiums haben. Schon in diesem Frühjahr kam es in Italien zu einem ähnlich beschämenden Vorfall durch linke Gruppierungen: In Rom sollte Papst Benedikt XVI. daran gehindert werden, an der Universität Sapienza einen Vortrag zu halten, zu dem er eingeladen worden war. Darin hätte es um Menschenrechte gehen sollen. Das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung wurde dem Pontifex versagt; beschämt reagierten die Universität und die Eliten des Landes auf die Absage des Termins durch den Vatikan. Auch hier hatten die Krawallmacher gesiegt. Im Falle Potsdams kommt hinzu, dass die Stadt - und damit auch die Universität - traditionell ein Ort gelebter Toleranz ist. Kurfürst Friedrich Wilhelm hat 1685 in einem Edikt die verfolgte Minderheit der französischen Hugenotten im lutherischen Brandenburg siedeln lassen. Auf diese gelebte Toleranz ist die Stadt bis heute zu Recht Stolz. Die Universitäten sind der Ort des Forschens, des Lehrens und auch des Debattierens. Wenn hier kein offener, akademischer -und kontroverser - Diskurs geführt werden kann, wo denn dann? Das muss von der Universität ermöglicht werden, wenn es sein muss auch mit Hilfe der Ordnungskräfte. Auch hier verkehren die Protestierer, die sich über das Vorgehen der Polizei beschweren, Ursache und Wirkung: Ihr Verhalten war ein offenkundig gesetzwidriges. Die Polizei hat das hohe Gut der freien Meinungsäußerung und damit im konkreten Fall auch die Freiheit der Universität zu schützen gesucht. Wer diese Auffassung teilt, muss nicht zur gleichen Zeit alle Thesen (die wir dank der Protestler gar nicht zu hören bekamen) oder politischen Inhalte (die wir zu Genüge kennen) teilen, die Erika Steinbach vertritt. Wer aber eine offene, debattenorientierte, freie und diskursfreudige Demokratie erhalten will, muss sich in dem vorliegenden Fall mit Erika Steinbach solidarisieren.

Keinen Studienplatz bekommen?
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So klagen Sie sich in den Hörsaal

Ein schlechtes Abitur muss kein Grund sein, jahrelang auf den Studienplatz zu warten. Wer vor Gericht zieht, hat in der Regel gute Chancen auf Erfolg. Allerdings kann das ziemlich teuer werden.

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